Komm und sieh dir an, wie das Android-Handy ursprünglich aussah
In letzter Zeit berichteten ausländische Medien, dass Google am Mittwoch im Gerichtsverfahren zwischen Oracle und Google in der Patentklage des beiderseitigen Rechtsstreits ein Dokument vom November 2006 als Beweismittel eingereicht hat. Dieses Dokument zeigt das Design und die Entwicklungspläne des Google Phones, das Google damals in Betracht zog. Die genauen Spezifikationen dieser ersten Konzeptgeräte sind nicht bekannt, aber Google machte deutlich, dass im Kopf bereits feststand, dass alle Android-Geräte zumindest die folgenden gemeinsamen Merkmale haben sollten: mindestens 200 MHz ARMv9-Prozessor, GSM (vorzugsweise 3G), miniSD-Karte, 64 MB RAM und ROM, eine 2-Megapixel-Kamera mit dediziertem Auslöser, Unterstützung für USB, Bluetooth 1.2 und ein QVGA-Display mit mindestens 16-Bit-Farbe. Damals war kein Touchscreen erforderlich – tatsächlich verlangte die Basisspezifikation zwei Softmenütasten, was zeigt, dass ein Touchscreen überhaupt nicht geplant war. Optional konnten die Telefone über eine QWERTY-Tastatur (wie beim G1), Bluetooth 2.0 + EDR, Hilfsdisplay, Wi-Fi, GPS und Grafik-Hardwarebeschleunigung verfügen. Zusammenfassend wollte Google, dass Android im Zeitraum vom 1. Juni bis 31. August 2007 von den Mobilfunkanbietern zertifiziert wird und zuvor den Herstellern zur Produktion übergeben wird. Tatsächlich kam das G1 jedoch erst im Oktober 2008 auf den Markt.
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