Mitternachtsböse 11

Das Originalplakat: Gaunermeister@Sommer Ansichten: 256 Antworten: 3 Gepostet in: 2012-05-09 16:23:47
"Hehe", eine Reihe sanfter, hallender Babylachen ertönte plötzlich etwa zehn Meter hinter Li Lin auf der weißen, nebligen Autobahn. Li Lin wurde schwindelig und blutig stieg ihm auf die Stirn. Himmel, dieses Lachen wirkte magisch, ließ zwei Blutstrahlen aus seiner Nase fließen auf erschreckende Weise. Unwillkürlich drehte er sich um und blickte zur Quelle des Lachens. Er war von Kopf bis Fuß verängstigt. Was er sah, war der schwarz gekleidete alte Mann mit Strohhut, der gerade von einer Kutsche getötet und in einen schwarzen Wolf verwandelt worden war, aber irgendwann wieder zum Leben erwacht war. Er tauchte schwach im weißen Nebel auf und winkte ihm zehn Meter Entfernung auf der Straße zu. Oh mein Gott, er schwebte einen halben Meter über dem Boden und winkte Li Lin zu. "Wie kannst du es wagen, vor mir so zu tun, als wärst du ein Geist? Stirb!" Li Lin rief wütend, während er seine Waffe hob und auf den seltsamen alten Mann mit Strohhut in schwarzer Kleidung schwebte, der im Nebel schwebte. Mit drei scharfen Schüssen, die durch den Nachthimmel hallten, feuerte Li Lin drei Schüsse wie ein Blitz ab. "Ah!" Der alte Mann, der getroffen wurde, stieß einen seltsamen Schrei aus. Mit einem "Swish" flog er direkt auf die rechte Seite des Waldes und sprang dann aus dem Wald auf den Berggipfel zu. Jeder Sprung war über zehn Meter breit, fünf oder sechs Meter hoch, wie ein Zombie, der im Nachtnebel furchteinflößend aussah! "Ich werde dich auf jeden Fall fangen!" Li Lin, der schrie, stürmte ebenfalls in den Wald rechts und jagte ihm hinterher. "Denk nicht, dass du mich erschrecken kannst, nur weil du so tust, als wärst du ein Geist!" Li Lin, der in den Wald gestürmt war, hinterließ einen Chor wilder Schreie. "Folge ihnen nicht! Onkel Lin!" Jiang Yiluo konnte nicht anders, als zu schreien, weil er instinktiv spürte, dass etwas Furchteinflößendes sie in ihre Falle gelockt hatte. Doch leider war es schon zu spät – Li Lin war bereits in den Wald gestürmt und spurlos verschwunden. Er blieb nichts anderes übrig, als die Zähne zusammenzubeißen und ihm zu folgen.......
Teil Sechs
"Hoho—ho" Jiang Yiluo, der hektisch durch einen dunklen Wald stürmte, bemerkte, wie sein Atem ungewöhnlich lauter wurde. Er folgte hektisch den Schüssen und Schreien von Li Lin von vorn, "Idiot!" Du Idiot! "murmelte Jiang Yiluo, während er rannte. Währenddessen hallte Li Lins Stimme in der Dunkelheit voraus wider: "Haha, du bist heute tot, so tot wie du bist!"Bumm Bumm Bumm…"
Swoosh Swoosh Swoosh, Jiang Yiluo schoß bereits aus dem dichten, undurchdringlichen Wald heraus. Vor ihm öffnete sich an einer halben Berghöhe eine Freifläche, die schnell ins Blickfeld trat. Gleichzeitig erblickte er auch die Gestalt von Li Lin und ein verlassenes kleines Tempelgebäude. Bevor er noch Onkel Lin rufen konnte, stürmte Li Lin bereits schreiend in das verfallene Tempelgebäude. Offensichtlich war das schreckliche Wesen, das er verfolgte, in diesen Tempel eingedrungen.

Mit einem Donnerschlag ertönte ein lauter Donner über dem Nachthimmel direkt über Jiang Yiluos Kopf, der gerade am Tempeltor angekommen war. Im selben Moment zuckte ein furchterregender Blitz, der gleißend weiß leuchtete, durch den dunklen Nachthimmel und erhellte das Gelände rund um den Tempel auf Dutzende Meter wie am helllichten Tag. Jiang Yiluo konnte nicht anders, als dass sein Herz schneller schlug und sein ganzer Körper zitterte.
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