Altes Bergwalshaus 6
War es, weil die Großmutter keine medizinischen Kenntnisse hatte und das falsche Medikament nahm, oder gab es einen anderen Grund? Lei Xia schlenderte umher und dachte: Allein die Tatsache, dass sie nur dieses eine Mittel nahm, zeigt, dass die Großmutter fest daran glaubte, es könne dem Kind helfen. Aber wie konnte sie wissen, welches Problem vorlag, ohne es sich überhaupt anzusehen?\Lei Xia blickte in das leere Haus. War das wirklich der Ort, an dem sie aufgewachsen war? Warum schien alles, als sei es von einem leichten Schleier bedeckt, verschwommen und undurchsichtig geworden?\Moment mal, jetzt ist sie ganz alleine im Haus – genau der richtige Zeitpunkt, um diesem seltsamen Traum nachzugehen! Was die Insekten betrifft, hatte sie als Kind große Angst vor ihnen, aber jetzt… einfach etwas mehr Spray, und die Mücken tun ja nichts mehr!\Obwohl Lei Xia sich selbst beruhigte, dass es keine Angst vor den kleinen Käfern geben müsse, fühlte sie sich innen immer noch unwohl. Sie ging zurück ins Haus, zog lange Kleidung an und wickelte sich sorgfältig ein, bevor sie die Halle entlang in das tiefe Innere des Hauses trat…\Diese Szene ähnelte dem Traum, doch sie fühlte sich nicht so hilflos wie im Traum. Diesmal hatte Lei Xia ein klares Ziel: den Brunnen finden!\Je weiter sie hineinging, desto vertrauter fühlte sich alles an, und ihr Körper begann unwillkürlich leicht zu zittern. Sie fasste sich an die Schultern und lachte selbstironisch: „Das ist doch nicht wahr, Aufregung wegen eines kleinen Abenteuers im eigenen Haus? Aber dieser Ort kommt mir wirklich vor, als wäre ich schon einmal hier gewesen…“\Der Brunnen konnte nicht in der Halle sein. Bei jedem Schritt kam Lei Xia an einem von Unkraut überwucherten Hof vorbei… niemand wusste, wie viele Jahre er schon nicht mehr gepflegt worden war; das Gras war fast einen halben Meter hoch! Vorsichtig schob sie das Gras mit den Füßen beiseite und suchte Schritt für Schritt nach Spuren des Brunnens…\Es gab in diesem Haus nicht wenige Brunnen. Lei Xia suchte eine Weile und fand einige, doch nur flüchtig betrachtete sie sie und wusste sofort, dass es nicht der gesuchte war. Das Gefühl war seltsam – obwohl sie nicht wusste, wie der gesuchte Brunnen aussah, konnte sie seine Ausstrahlung deutlich spüren!\Sie wusste nicht, wie viele Höfe sie schon durchsucht hatte. Sie fühlte ständig, dass etwas sie führte, und wenn sie es nicht fand, fühlte sie sich unwohl. Aber jeder wird müde, besonders ein Mädchen, das in der Stadt aufgewachsen ist. Lei Xia war etwas frustriert, stampfte das hohe Gras zur Seite und murmelte unzufrieden: „Dieses Haus ist echt zu groß! Wenn wir diesen Hof nicht finden, gehen wir einfach zurück!“\Klack! Unter ihren Füßen ertönte ein leises Geräusch. Gras kann so etwas nicht machen! Sie bückte sich, schob das Gras beiseite, und ein handtellergroßes rotes Spielzeugauto lag still auf dem Gras. Zwei runde Scheinwerfer starrten wie Augen hilflos auf Lei Xia, als würden sie um ihr Mitleid betteln.\Lei Xia nahm es in die Hand. Warum kam ihr dieses Spielzeug so bekannt vor?Ist es etwa Jiejies? Beim genaueren Hinsehen klebte am Boden des Spielzeugautos ein Blatt weißes Papier mit durchsichtigem Klebeband, darauf krakelig geschrieben ein Zeichen für 'Sommer'!
Antworten (3)
Haha...
Oben >>>
Erinnere dich daran, mitten in der Nacht aufzustehen und zu schauen, hinten wird es dich so erschrecken, dass du weinst.
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