Das scheinbar durch Wasser verdünnte Sonnenlicht ergoss sich nass auf die leuchtend gelben Seidenvorhänge. Die dünnen goldenen Fäden zeichneten exquisite und wunderschöne Muster auf die Seidenoberfläche, und die langen Quasten hingen bis zum hellen Baumwollteppich herab und zeichneten einen gemächlichen Bogen.
Sawada Tsunayoshi öffnete verwirrt seine wässrigen Augen, seine langen, schlanken Wimpern hingen herab und seine flachen Augen wandten sich dem kleinen blonden Shota zu, der zusammengekauert in seinen Armen lag. Ein sanftes Lächeln erschien in seinem Mundwinkel, und er rieb liebevoll das weiche blonde Haar des jungen Shota, und der köstliche Duft von Minze erfüllte seine Hände.
"Hmm." Unerwarteterweise weckte die Aktion gerade das schlafende Kind. Er starrte in die schläfrigen honigfarbenen Augen. Sein zartes Gesicht war das gleiche wie das von Tsuna, aber seine Gesichtszüge waren etwas warmer.
„Wie war deine Ruhe, Xiaoji?“ Tsuna glättete sanft Xiaojis zerzaustes Haar und zog gekonnt sein Hemd an.
„Ja, ruh dich gut aus. Papa. Kann Papa heute Nacht wieder bei Xiaoji bleiben?“ Xiaojis süße und sanfte Stimme ist bezaubernd. Er schmollte mit seinen roten Lippen und zupfte kokett an Tsunas Kleidung.
Tsunas Herz wurde durch diesen Ruf weicher. Nun, im schlimmsten Fall überlasse ich die heutigen Angelegenheiten Jokudera. Er lächelte leicht und strich mit seinen kühlen Fingern über die warme Wange des Kindes.
„Ja, natürlich. Selbst wenn du durch Feuer und Wasser gehst, wird Papa dich begleiten.“
„Hallo~ Kyoko-chan~~“ Eine zynische Stimme ertönte laut aus der Straßenecke. Kyoko hatte Kopfschmerzen und wusste ohne hinzusehen, wer der Besitzer der Stimme war.
Der große Mann mit burgunderroten Haaren näherte sich Jingzi beiläufig und sein exquisites und atemberaubendes Gesicht landete ohne Vorwarnung vor ihr und erschreckte sie.
Anlos grüßte sie frech und die Metallanhänger an seinem Körper schwankten bei seinen Bewegungen. Seine hochwertigen schwarzen Lederstiefel waren mit glänzenden Kristallquasten besetzt und seine schwarze Lederjacke war mit seltsamen Buchstaben bedruckt. Die langen und schmalen smaragdgrünen Augen waren von einem verspielten Lächeln erfüllt.
„Was für ein Zufall, Kyoko-chan~“ Anlos lächelte leicht und stopfte sich das kühle dreifarbige Kugeleis in den Mund. Das wasserfarbene Sonnenlicht hinterließ tiefe und flache fleckige Unschärfen auf seinem hellen Gesicht.
"Nun, es ist nur ein Zufall." Kyoko senkte den Blick und starrte auf das Eis, das sie vermasselt hatte. Rosa und Braun vermischten sich zu einer seltsamen Farbe.
„Jingzi ist wirklich hartzüngig.“ Anlos hob leicht seine schmalen Augen, ließ den Griff des silbernen Löffels los und bedeckte sanft Jingzis weiches Haar mit seiner Hand.
--Nun, sind diese beiden Leute ein Paar?
--Nun, es passt gut.
Die Mädchen entlang der Straße unterhielten sich leise mit ihren weiblichen Begleitern, betrachteten ihre intimen Bewegungen zweideutig und hatten ein unklares Lächeln auf den Augenbrauen.
Als Tsuna und seine Gruppe vorbeikamen, sahen sie solch zweideutige Bilder.
Tsunas sanftes Lächeln versteifte sich plötzlich und ihre Augen zitterten.
Das warme Blut breitete sich mutwillig auf seinen Schultern aus und der dunkle Anzug war mit einer entscheidenden Farbe gefärbt.
[Tsuna-kun, mein Schicksal mit dir endet hier. ]
[Ich liebe dich nicht. Überhaupt nicht.】
Unter dem langen Sonnenschein starrte das Mädchen traurig auf sich selbst und sagte dies verzweifelt zu sich selbst. Es war so schmerzhaft, als würde sich jemand das Herz herausschneiden und dann auf eine Reißzwecke treten.
――Du lebst gut ohne mich. Kyoko.
--Warum hast du mir dann nicht geglaubt?
——Warum verlässt du überhaupt die Person, die du am meisten liebst?
——Warum hast du alle verraten?
Tsuna schaute weg und schloss sanft ihre Augen.
Egal was passiert, für mich gehörst du jetzt auch der Vergangenheit an.
Ich habe dich geliebt, aber das war nur einmal.
--Ich hasse dich.