【Eason】„Tourbillon“
Bis ich achtzehn war, trug ich keine Uhr, hatte aber genügend Zeit für mich, keine Sorgen im Rücken, wild und verspielt. Im Nu war ich siebenundzwanzig, die Zeit war knapp, daher wagte ich es nicht zu faulenzen. Großartige Wünsche waren vielleicht noch nicht erfüllt, aber kämpfen war niemals zu spät. Dann plötzlich in diesem Herbst, schaut um mich herum, sollte alles vorhanden sein, ist alles vorhanden: mein guter Wein, Sportwagen, Kamera, Golduhr – auch darauf geachtet, bis jeder in der Welt neidisch ist, trotzdem nicht besonders reich. Mit dem, was ich noch hatte, tauschte ich gegen das, was ich nicht hatte. Eigentlich habe ich alles, was ich besaß, schon aufgebraucht. Wie viele Herzschläge habe ich gegeben, um einen Stapel von Rechnungen zu bekommen? Menschen wert, das Leben um einige Sekunden zu verkürzen, eine weitere Uhr zu kaufen. Im Eiltempo gepackt, und doch hat sich meine Haut heimlich entspannt. Warum erst alles genutzt, um zu wissen, was wirklich wichtig ist? Anstrengung ist endlos. Wie schön es ist zu leben, ohne sich auf Beweise zu verlassen, ohne auf hohen Lohn, hohe Positionen, teure Güter angewiesen zu sein, um Respekt zu gewinnen. Wo – selbst wenn man die Stellung eines Grafen und die Zeitlosigkeit von Chopard erreicht, verkauft man Arbiträres, arbeitet Tag und Nacht und vergisst, warum man glücklich ist. Wie viele Herzschläge habe ich gegeben, um einen Stapel von Rechnungen zu bekommen? Menschen wert, das Leben um einige Sekunden zu verkürzen, eine weitere Uhr zu kaufen. Im Eiltempo gepackt, und doch hat sich meine Haut heimlich entspannt. Warum erst alles genutzt, um zu wissen, was wirklich wichtig ist? Merke dir diese Lektion über die Zeit. Wenn man zurückgeht, ist es schon dunkel. Du hast zehn Zoll Stunden und Minuten geopfert – hast du zehn Zoll Gold bekommen? Wie viele Herzschläge bleiben noch? Das Gesicht spiegelt sich im Kristall der Uhr, sogar man selbst kann es nicht analysieren. Ob mehr oder weniger erhalten, vielleicht wirklich verrückt geworden. Wie lächerlich dieses Spiegelbild ist. Wenn die Seele verkauft würde, würde sie am Kettenring auch nicht schlagen. Silber oder Gold spielt keine Rolle, wer die Uhrwerke hergestellt hat, ist dasselbe. Geplant, umgesetzt, erreicht, aber die Zeit war zu kurz. Nein – wie viele Herzschläge bleiben noch? Ich zähle immer noch und kann nicht mithalten. Teuer ist dieser Moment. Ich habe erkannt, in der Uhr das ganze Leben durchschaut – winzig, unermesslich.
Antworten (1)
Spitze. .
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