Plötzlich erinnere ich mich, ohne zu wissen, was ich sagen soll (diesen Sommer, du und ich.)

Das Originalplakat: Nachttraum von Li. Ansichten: 177 Antworten: 6 Gepostet in: 2012-07-29 20:15:29
Der Sommer, den wir erlebt haben, ist von einem brennenden Erdgeruch in der Luft erfüllt. Ein langsam fließender Wind trägt immer noch Hitze mit sich. Der Sonnenschein wird am Nachmittag ungewöhnlich transparent. Er dringt mit mächtiger Präsenz in jede Ecke ein. Ohne ein Loch zu lassen.\ In der Hundstage. Einige unerklärliche Gedanken. Mit ängstlicher Haltung das Leben bestehen. Nervig, nervig, nervig.\ Der siebzehnte Geburtstag verging in den Glückwünschen vieler Freunde. Immer noch kein Kuchen, nicht besonders ausgelassen. Gewöhnt daran. Immer als selbstverständlich empfunden. Also fühlt man sich beruhigt.\ Der Junge mit weißem Hemd und schwarzem Haar tritt mit all den Freud- und Leidgefühlen der vergangenen Jahre wieder vor die Menschen. Ein einst kindliches Gesicht hat nun markante Züge. Ein Bart, den man eine Woche lang nicht rasiert hat, wächst wild. Die Menschen sind immer überrascht über seine Veränderung.\ Kleine Grübchen. Kleine Augen. Gewöhnliche Gesichtszüge haben große Freude. Schwarze Pupillen wecken weiße Erinnerungen. Die Jugendjahre tragen zu viele Spuren. Zu viele Versprechen wurden einst gegeben. Doch die Realität ist immer mit Schmerz verbunden.\ Jeder Mensch hat ein Geheimnis im Herzen. Wir entscheiden völlig zweifelsfrei, die schmerzhaftesten Erinnerungen darin zu vergraben. Aber wir haben nie darüber nachgedacht, was passieren würde, wenn eines Tages dieses Geheimnis von jemand anderem aufgedeckt wird, ans Tageslicht kommt. Wie würden wir reagieren?\ Siebzehn Jahre, siebzehn Frühlinge und Herbste. Aber nie hat ein Sommer uns zur Volljährigkeit geführt. Das Zahnrad der Zeit scheint heruntergefallen zu sein. Das tückische Klicken erinnert uns an unsere Vergangenheit. Ich erinnere mich an die Menschen, die früheren Ereignisse, die früheren Worte in meinem Ohr. Eine Umarmung, zwei vertraute Gesichter. Ich erinnere mich an die warmherzige Erklärung in der Heiligen Nacht.\ Eigentlich. Ich vermisse dich sehr. Ich vermisse das, was nur mir gehörte in dir.\ Optimistische Kinder weinen jedoch in der dunklen Nacht einsame Tränen. Vergangenheit und Gegenwart sind immer Anlass zur Nostalgie. Egal wie schmerzhaft die Wunde ist, sie heilt mit der Zeit. Nur, es ist nicht zu erwarten, dass nach einem halben Jahr, immer noch nicht alles gereinigt ist. Ich bin traurig. Weißt du? Wie ein Kind, das siebzehn Jahre einsam war, nach einem halben Jahr glücklicher Zeit wieder allein wird. Niemand wird Mitleid mit ihm haben. Niemand wird sich kümmern, ob er glücklich ist.\ Ich will nur. Einen vollständigen dich besitzen, um alles zu empfangen, was ich geben kann. Keine Störung. Keine Sorgen.\ Nach all den Stolpern und Stürzen verstanden wir endlich, dass nicht jeder jeden braucht, sondern nur dass du fehlt. Das Leben ist so langweilig. Es ist nicht so, dass man nicht weinen kann, sondern dass man sich schon daran gewöhnt hat, in Nächten, in denen niemand hinsieht, vor Schmerz schlaflos zu bleiben. Trauer. Trauer. Trauer.
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Was zum Teufel?
In Abschnitte unterteilen… zu viel Text, es macht schwindelig beim Lesen
Den zweiten Stock kannst du selbst ändern
Das ist mein Beitrag, kann sie ihn ändern? Ich bin der Moderator, ah ah ah
Warum ist ein siebzehnjähriges kleines P-Kind so melancholisch?
Vorbeigehen,,
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