Der erste Vorteil ist, dass die Anforderungen an die Handy-Hardware nicht hoch sind. Das bedeutet, dass die Kosten gut kontrolliert werden können; schon eine etwas bessere Ausstattung läuft sehr flüssig. Im Vergleich zu Android-Handys fällt das deutlich auf: Android-Handys haben einen Prozessor mit mindestens 500 MHz, während Nokia-Handys höchstens etwas über 600 MHz haben, und laufen trotzdem sehr flüssig. Das finde ich am Symbian-System sehr gut. Man muss wissen, dass Handys mit systembedingten hohen Hardware-Anforderungen in der Regel teurer sind, und die Kosten letztlich auf den Verbraucher umgelegt werden.
Der zweite Vorteil ist Energieeinsparung, das Handy hat eine lange Akkulaufzeit. Für Android-Handys ist die Akkulaufzeit oft ein Albtraum; die meisten Android-Nutzer laden ihr Handy einmal am Tag auf. Das ist nicht ideal – wer möchte schon ständig ein Ladekabel am Handy haben? Symbian-Nutzer haben dieses Problem nicht; eine Aufladung hält zwei bis drei Tage. Deshalb glaube ich, dass echte Geschäftsleute sicher Nokia kaufen, denn die Standby-Zeit erfüllt die Anforderungen.
Der dritte Vorteil ist die Stabilität des Systems, es gibt viele nutzbare Anwendungen, und die Multitasking-Fähigkeit ist relativ stark.
Der vierte Vorteil ist, dass beim Surfen weniger Datenvolumen verbraucht wird, im Gegensatz zu Android, das oft automatisch im Hintergrund Daten verwendet.
Natürlich hat das Symbian-System auch Nachteile. Ich denke, Symbian ist ein Tastatursystem, die Touchscreen-Erfahrung ist nicht ausreichend. Deshalb unterstütze ich besonders Nokias Einführung von Full-Tastatur-Handys auf Symbian-Basis, um die Schwächen von Symbian auszugleichen. Erst wenn man Touchscreen benutzt hat, merkt man, dass das Tippen auf einer Tastatur immer noch sehr angenehm ist.