Langeweile, also poste ich eine dezent makabre Geistergeschichte. Nachdem ich Student geworden war, begann endlich mein lang ersehntes Leben allein, obwohl es nur eine ganz normale Wohnung war. Aber sie war schließlich mein ganz eigener kleiner „Burg“!
Allerdings gab es etwas, das mich sehr beschäftigte. Als ich gerade eingezogen war, sagte mir der Immobilienmanager, dass nebenan jemand wohnt, doch in den drei Monaten habe ich meinen Nachbarn nie gesehen, was mir etwas seltsam vorkam…
Noch seltsamer war, dass jede Nacht um exakt drei Uhr von nebenan unterdrücktes weibliches Lachen zu hören war. Lebt da etwa eine seltsame Frau nebenan?
Eines Tages ging ich wegen Unwohlseins früh nach Hause und sah zufällig durch das Fenster, wie der Immobilienmanager neuen Kunden die Wohnung zeigte. Ich ging hin und fragte ihn nach dem Nachbarn. Der Immobilienmanager sagte: „Hm, dein Nachbar ist ein Junge in deinem Alter, und es scheint, dass er zur gleichen Universität wie du geht. Er sollte gerade zu Hause sein.“
Nachdem ich darüber nachgedacht hatte, beschloss ich, mich vorzustellen: „Hallo… ich wohne nebenan…“
„Hm, was gibt's?“ (Endlich getroffen!) Die Tür öffnete ein gewöhnlicher Mann.
„Nichts Besonderes… der Immobilienmanager sagte nur, dass wir an derselben Universität studieren und wir uns anscheinend noch nie begegnet sind, also wollte ich mich vorstellen.“
„Ah! Du bist auch Student an der XX-Universität! Nett, dich kennenzulernen! Da ich in einer Izakaya arbeite, komme ich oft spät nach Hause.“ (Ah, verstehe!) Dann begannen wir uns zu unterhalten…
„Übrigens, ich höre oft Frauenstimmen…“
„Oh, meine Freundin arbeitet mit mir in der Izakaya. Manchmal kommt sie nach der Arbeit zu mir.“ (Wirklich?! So neidisch!!!)
„Hm, bitte grüße auch deine Freundin von mir.“
„Ja! Wenn du Zeit hast, bring deine Freundin doch auch mal mit, um gemeinsam ein Getränk zu nehmen!“
…
…
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Antwort: Am Anfang der Geschichte sagte „ich“, dass ich jeden Tag um drei Uhr nachts rechtzeitig Frauenstimmen hörte, doch der Nachbar sagte, dass seine Freundin nur manchmal kommt, also sind die Stimmen, die „ich“ hörte, andere als die der Nachbarin. Außerdem sagte der Nachbar: „Wenn du Zeit hast, bring doch auch deine Freundin mal mit, um ein Getränk zu nehmen!“
Warum denkt der Nachbar, dass „ich“ eine Freundin habe? Der Grund ist, dass der Nachbar ebenfalls die Frauenstimmen, die nachts von nebenan kommen, gehört hat.Was genau befindet sich in der engen Wand zwischen mir und meinem Nachbarn?