Die reale Jianghu (abgeschlossen)
25. Auf dem Weg nach Westen dachte ich die ganze Zeit nach, über vieles. Ich dachte an den verstorbenen älteren Bruder Shuai, der mir sagte, dass ich nach Hause zurückkehren sollte, wenn alles schief läuft. Ich dachte an meine jüngere Schwester Shu, die mich verlassen hat; jetzt ist sie sicher zusammen mit ihrem Bruder in inniger Zuneigung. Der dicke Bruder Shu wird auf dieser Reise wohl kaum Glück haben, er wird vermutlich nicht zurückkehren. Shitou, er ist bei seinen Eltern, meine Eltern sind schon lange nach dem Verlassen von mir in der großen Wüste verdurstet. Bruder Dian, ich habe nie verstanden, ob er wirklich verrückt ist oder nur den Wahnsinn spielt; ich denke, selbst wenn jemand in diesen Jahren den Wahnsinn spielen kann, hat er sicherlich seine Gründe. Außerdem ist er in meinen Augen um ein Vielfaches besser als die ehrwürdigen Meister von Shaolin und Wudang, besser als die Richter, die hoch im Gericht sitzen, besser als der Kaiser selbst. Er ist verrückt, aber zugleich klarer als jeder andere. Als ich klein war, waren meine Ziele der Schatz in der Höhle, die jüngere Schwester Shu und die Außenwelt. Die jüngere Schwester Shu ist gegangen, die Außenwelt ist schon zerbrochen, selbst die Höhle existiert nicht mehr. Die Funktion dieser Welt scheint darin zu bestehen, all deine Träume zu zerstören und dir dann zu sagen, dass sie dir damit beim Wachsen hilft. Kein Zuhause, kein Rückzugsort – ich kann nur weitergehen, auf einem Weg, dessen Ziel ich nicht kenne. Wie auch immer, diese Welt hat mir schon zu viel Schmerz gebracht. Ich bin schon taub geworden, beginne mechanisch zu werden, beginne mich in eine lebende Leiche zu verwandeln, beginne, eines von ihnen zu werden. Obwohl ich nie glauben konnte, dass die Welt so ist, obwohl ich mich so sehr bemüht habe, mich zu entziehen. Ich schaute vom Gipfel nach unten. 26. Mit dem heulenden Wind in meinen Ohren fühlte ich, wie der Boden mit hoher Geschwindigkeit auf mich zukam. Es fühlte sich an, als wäre ich wieder im Traum, die verstorbenen Brüder, Shitou, die jüngere Schwester Shu, der Meister – sie alle lächelten mich an, dann hüllte ein riesiger schwarzer Schatten sie in Dunkelheit, und eine eisige Stimme sagte zu mir: Du lebst in einer realen Welt. the end
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