
Die Blume blüht auf der anderen Seite, doch dort gibt es kein Ufer, die Seele fällt in den vergessenen Fluss und ist trotzdem noch im Strom, im Rausch erkennt man nicht die weiten Wasser, im Traum flackert schwach das kalte Licht. Die Blätter und Blüten sehen sich tausend Jahre lang nicht, Schicksal endet und neues Schicksal tanzt leicht, die Blume versteht die Worte nicht, sie nickt nur, Buddha rettet mein Herz, Buddha seufzt leer.

Wahre Ruhe kommt aus dem Herzen. Ein unruhiges Herz kann, egal ob es sich tief in den Bergen zurückzieht oder in alten Tempeln versteckt, nicht ruhig werden. Es ist am besten, dass dein Herz nicht ein auffälliger Ast ist, sondern ein stilles Wurzelsystem, tief unter der Erde verborgen, nicht von allem Weltlichen verführt, nur das Einfache und Reiche in sich selbst verfolgend.

Der Frühling hat hundert Blumen, der Herbst hat den Mond, der Sommer hat kühle Lüfte, der Winter hat Schnee. Wenn keine müßigen Sorgen das Herz belasten, ist es die beste Zeit im Leben.

Das Leben ist wie ein Traum, der Staub der Welt ist wie Leere, wie viel Freude gibt es, hundert Wendungen und tausend Krümmungen. Ich bin dein andächtiger und demütiger Gläubiger auf deinem Pilgerweg, vorbeigehend an deinen Augen, habe ich mein ganzes Leben vollendet.

Ein glanzvolles Leben, eine Saison vergessen. Nur Erinnerungen, die das Verhängnis durcheinanderbringen. Lächeln verschwunden, unendliche Einsamkeit. Die Saiten denken an die schönen Jahre. Diese Jahre, plötzlich wie ein Traum. Auch wie fließendes Wasser, einmal gegangen, kehrt es nicht zurück. Nicht weinen beim Abschied, nicht vom endgültigen Verlust sprechen. ||

Erst wenn man betrunken ist, erkennt man die Stärke des Weins, erst wenn man liebt, erkennt man die Tiefe der Gefühle. Du kannst nicht mein Gedicht sein, so wie ich nicht dein Traum sein kann.

Ein bisschen Zinnober, zwei Stofftücher, drei bis fünf Wildgänse, verwirren die Jahreszeiten und streuen Blumen.Sechssaitige grüne Wellen, sieben Sterne hängen am Himmel, acht oder neun Teile Sehnsucht, nach zehn Jahren der Faulheit der Pipa.

Das Leben ist wie Tee, gehe ruhig damit um. Richtig oder falsch unschuldig, Ursachen aus dem vergangenen Leben. Wer es erkennt, loszulassen ist klug. Wer es nicht durchschaut, ein Traum ohne Spuren. Auch wenn es nicht regnet, fallen Blumen, ohne Wind fliegen die Samen. Man sollte die Natur des Dharma beobachten, alles wird nur vom Geist geschaffen. Du kommst in die Welt, bleibe in Frieden in der Welt.

Nach allen Leiden der Trennungen am Endes der Welt, sagt man nicht bei der Rückkehr, die fallenden Blumen sind wie zuvor. Unter den Blumen schweigend einander angeschaut, am grünen Fenster Frühling und Himmel zusammen schweigend. Warten darauf, unter der Lampe der Sehnsucht zu berichten, ein Hauch von neuer Freude, tausend Fäden alter Rache. Am meisten kann die Welt nicht aufhalten, rotes Gesicht verlässt den Spiegel, Blumen verlassen den Baum.

Die Qin in den Augen, Erinnerungen steigen auf und ab, färben die Augen rot. Der Wind ist aufgekommen, Qin-Sa Staub fliegt, verwirrt die Zukunft. Schwarzes Haar zerzaust, Gedanken kreisen, klar wird die Geliebte. Zarte Gestalt wie ein Traum, schöne Augen voller Gefühl, lächelnd berauschend, helle Hände leicht tanzend. Seelenbindung… Menschen wahnsinnig… Saiten reißen… Traum erwacht… Staub fällt auf die Erde. Der Qin bleibt, das Stück ist zu Ende, die rote Farbe ist verschwunden, Duft gebrochen, lehnt sich am Blumenhügel, Mensch allein berauscht.