Diese Geschichte geschah vor langer Zeit, ich habe sie von den Älteren gehört. Eines Jahres kam ein Mattenverkäufer aus einer anderen Provinz in ein Dorf, aber es war schon sehr spät, auf der Straße war niemand unterwegs. Damals schliefen die Leute früh. Er wollte in einem Gasthaus übernachten, aber als er in seine Taschen griff, hatte er nicht viel Geld. Geschäftlich lief es eben nicht gut. Da sah er ein verlassenes Haus. Diese umherziehenden Verkäufer waren es gewohnt, den Himmel als Decke und die Erde als Matte zu benutzen. Heute jedoch sah er ein verlassenes Haus, wenigstens musste er nachts nicht im Regen oder Wind schlafen und hatte ein Dach über dem Kopf. So legte er sich schlafen.
Er breitete die Matte auf dem Ofenbett aus und legte sich darauf, konnte aber nicht einschlafen. Irgendetwas bedrückte sein Herz, es war beklemmend. Normalerweise, wenn Menschen wie er, die als Wanderhändler unterwegs waren, sich hinlegen, schlafen sie sofort ein, aber heute ging es nicht.
Gegen ungefähr ein Uhr in der Nacht konnte er immer noch nicht schlafen und wälzte sich hin und her. Der Mond hatte sich hinter die Wolken verzogen, die Hunde bellten nicht mehr, und selbst der Wind war still. Es war unheimlich ruhig, so still, dass es beängstigend wirkte, wie die Stille vor einem Sturm.
In diesem Moment ertönte das Weinen eines Babys. In dieser Stille klang das Weinen sehr plötzlich. Es schien aus allen Richtungen zu kommen, oder als käme es unter dem Ofenbett herauf.
Es kam tatsächlich von unter dem Ofenbett. Der Mattenverkäufer spürte, dass sich dort etwas bewegte. Mit zunehmender Lautstärke des Weinens kroch das Baby schließlich aus dem Ofenbett hervor.
Man konnte nur kleine rote Hände sehen, verbrannt, verwest und eitrig, die sich am Rand des Ofenbettes festklammerten und versuchten, darauf zu klettern. Aber, wie man wusste, schützen Matten vor bösen Geistern (ich weiß es nicht genau, vermutlich waren die Matten damals aus Ähren geflochten, wahrscheinlich hatten Ähren eine schützende Wirkung). Das Kind schaffte es einfach nicht, hochzukommen.
Plötzlich wurde es still. Vielleicht konnte es nicht hochklettern und kroch zurück unter das Ofenbett. Der Mattenverkäufer wollte gerade aufatmen, da sah er, dass das Baby versuchte, auf den Tisch zu klettern, um von dort auf das Ofenbett zu springen. Nach einer Weile schaffte es das Baby schließlich, auf den Tisch zu klettern.
Der Mattenverkäufer konnte das Baby nun vollständig sehen. Sein ganzer Körper war verbrannt, ohne eine einzige intakte Stelle, besonders die Augen. Die Augäpfel waren komplett rot, wie loderndes Feuer. Selbst die Gesichtszüge waren verbrannt und unverkennbar entstellt.L verbreitete einen unangenehmen Geruch, es roch, als würde Fett verbrannt (wenn man mal Haare verbrennt, kennt man diesen Geruch). Aber der Abstand zwischen Tisch und Ofen war zu groß, mehrmals versuchte er zu springen, doch es gelang ihm nicht. So wurden die wie brennende Augen immer roter, wie ein Feuer, das schon mit Benzin gefüttert wurde, und der austretende Gestank wurde immer stärker, was zeigte, dass das Baby in diesem Moment sehr gereizt war, weil es schon fast Tag wurde. Genau in dem Moment, als das Baby sich zu einem kräftigen Sprung sammeln wollte, krähten die Hühner, und man sah, wie das Baby diesen hasserfüllten Blick zeigte, starr auf den Mann, der Matten verkaufte, gerichtet, wie ein scharfes Schwert, das direkt ins Herz des Mattenverkäufers stieß, wie im Winter Eis essen, was einem einen Schauer über den Rücken jagte, dann kroch es langsam wieder in das Loch unter dem Ofen. Nachdem das Baby in das Ofenloch gekrochen war, bemerkte der Mattenverkäufer, dass er vom Schweiß durchnässt war, rollte hastig seine Matte zusammen und rannte davon. Als er das Haus verlassen hatte, hielt ihn jemand auf und fragte: „Man sieht sofort, dass du nicht von hier bist, bist aber ziemlich mutig, weißt du nicht, dass hier Menschen gestorben sind? Diese Familie wurde von einem großen Brand getötet.“ „Ich wusste es nicht, aber du sagtest verbrannt, ich habe doch nur ein Baby gesehen“, erwiderte der Mattenverkäufer. „Ach, vor ein paar Jahren hat diese Familie ein Kind bekommen, es war aber von Geburt an krank, also haben sie es heimlich unter dem Ofen verbrannt. Seitdem wurde die ganze Familie eines Nachts lebendig verbrannt. Du hast echt Glück, eine Nacht hier zu überleben, ohne etwas zu passieren.“ „Haha, vielleicht hatte ich Glück“, sagte er und verschwand wie der Blitz. Früher konnten Familien im Norden sich Kinder nicht leisten, oder wenn sie ein Mädchen bekamen, oder von Geburt an krank oder missgebildet waren, wurden sie direkt unter dem Ofen verbrannt. Damals war das vielleicht ein offenes Geheimnis.
(Kurzgeschichte) Das Kind unter dem Kang
Antworten (6)
Keine Garnelen!
Das Ei im ersten Stock hast du bestimmt zerbrochen.
Wenn der Hausbesitzer erschrecken will, sollte er auch etwas mit Wendungen oder tieferer Bedeutung suchen… Ohne Inhalt sind selbst viele Beschreibungen nur leer.
Furzen…
Entschlossen durchgesetzt
●▄█★█▄▃▃▃▃▄ ◢▅▅Vorbeigehend▅▅◣ ▄█fühlt sich nicht beängstigend an█▄ ◥⊙▲⊙▼⊙▲⊙◤
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