Nr. 9: Betrunkene Garnelen
Betrunkene Garnelen: Wie der Name schon sagt, werden lebende Garnelen in Alkohol getaucht, und nach kurzer Zeit sterben die Garnelen (eigentlich sind sie nur betrunken). Der Esser kann sowohl den frischen Geschmack der Garnele als auch das Aroma des Alkohols genießen – zwei Fliegen mit einer Klappe, gar nicht schlecht, oder?
Kommentar: Alkohol zu trinken ist meine Leidenschaft, ich fürchte nur, dass eines Tages, wenn ich betrunken bin, jemand mich wie eine Garnele serviert. Liebhaber von Alkohol seien vorsichtig.
Grausamkeit: ★★☆☆☆
Nr. 8: Luftgetrocknetes Huhn
Luftgetrocknetes Huhn: Bei der Zubereitung dieses Gerichts ist eine schnelle Technik erforderlich. Es ist ein tibetisches Gericht. Der Meister zupft die Federn blitzschnell aus, entfernt die Eingeweide, füllt Gewürze in den Hohlraum des Huhns, näht es zu und hängt es an einen belüfteten Ort (ohne es zu töten). Das Huhn muss zu diesem Zeitpunkt noch leben und kräht dann wie ein Windspiel im Wind und Schnee, was äußerst eindrucksvoll ist.
Kommentar: In Gu Longs Romanen, nachdem man gegen Ximen Chuixue gekämpft hat, schaut man oft auf die Brust und sieht ein Blutloch, bevor einem klar wird, dass man getroffen wurde. Ich glaube, dieses Huhn ist ähnlich: Nach den Qualen des Meisters schaut es nach unten, und die Federn sind weg, die Eingeweide ausgetauscht, dann erkennt es: Zu spät, ich wurde getroffen. Schlimm ist, dass es nicht stirbt.
Grausamkeit: ★★★☆☆
Nr. 7: Drachenbart und Fuchspfoten
Drachenbart und Fuchspfoten: Ein sehr anspruchsvolles Gericht, Drachenbart besteht aus den Barthaaren eines lebenden Karpfens, Fuchspfoten aus dem Mittelteil der lebenden Hühnerfüße. Die genaue Zubereitung ist unbekannt.
Kommentar: Beim Essen dieses Gerichts gibt es sicherlich eine Gruppe hinkender Hühner im Hinterhof und im Teich eine Gruppe Karpfen, die nichts schmecken. Armleute, alle Lebewesen leiden.
Grausamkeit: ★★★☆☆
Nr. 6: Lebensnah schreiender Esel
Lebensnah schreiender Esel: Hast du schon einmal frisches Eselsfleisch gegessen? Frischstes Eselsfleisch ist doch nur gerade getötetes Fleisch, oder? Beim Lebensnah schreienden Esel wird der Esel nicht getötet, stattdessen wird direkt von lebendem Esel Fleisch entnommen. Im Hinterhof hört man das schreckliche Schreien des Esels, während im Vorderhaus jemand offenbar ruhig einen Teil dieses Esels verzehrt – wahrlich ein Fest für Augen, Nase, Geschmack und Ohr.
Kommentar: Ich erinnere mich, dass im Shanhaijing ein Wesen namens Xirou beschrieben wird: Wenn man sein Fleisch isst, regeneriert es sich. Und in chinesischen Legenden gibt es den Anxi-Bullen, der gegessen werden kann und sich nach einigen Tagen wiederherstellt. Aber Esel besitzen diese Fähigkeit nicht! Diese grausame Essweise erinnert mich an die grausamsten Strafen der chinesischen Geschichte – Lingchi (das Schachten in Stücken).Grausamkeit: ★★★☆☆ Platz 5 Gebratene Entenfüße Gebratene Entenfüße: Lebende Enten werden auf eine leicht erwärmte Eisenplatte gelegt, die mit Gewürzen bestrichen und erhitzt wird. Die lebende Ente bewegt sich wegen der Hitze auf der Eisenplatte und beginnt schließlich zu springen. Am Ende sind die Entenfüße gegart, die Ente aber immer noch am Leben. Die Füße werden abgeschnitten und auf den Teller gelegt, während die Ente anderweitig verwendet wird. Kommentar: In „Fengshen Yanyi“ scheint es die „Kanonenbraten“-Methode zu geben, man hörte nach und nach, wie die Handflächen verbrannten und stanken, König Zhou lachte laut. Grausamkeit: ★★★★☆ Platz 4 Plattierte Schildkröte Plattierte Schildkröte: Lebende Schildkröten werden in eine würzige kalte Brühe gelegt und bei niedriger Hitze gegart. Die Schildkröten sind lebendig; wenn das Wasser allmählich wärmer wird, trinken sie die Brühe wegen der Hitze, wodurch die Gewürze natürlich in ihren Körper gelangen. Nach und nach wird das Feuer heißer, und beim Anblick der vor Schmerz wendenden Schildkröten im Topf werden die Esser äußerst erregt. Am Ende, wenn die Schildkröte gar ist, haben sowohl die äußere Brühe als auch die von der Schildkröte getrunkene Brühe dem Fleisch einen besonderen Geschmack, der angeblich außerordentlich köstlich ist. Kommentar: Der Clou liegt darin, bei niedriger Hitze zu garen; während des Tötens darf die Schildkröte nicht sofort getötet werden, sondern die Zuschauer sollen die Freude an der langsamen Qual genießen. Ähnlich wie die Japaner, die bei der Massentötung von Chinesen allerhand Methoden entwickelten, damit die Menschen so langsam wie möglich sterben. Grausamkeit: ★★★★☆ Platz 3 Überbraten von Eselsfleisch Überbraten von Eselsfleisch: Auch dieses Gericht stellt sich gegen den Esel. Lebendige Esel werden fixiert, daneben steht kochende alte Brühe. Der Esser wählt, welche Körperstelle gegessen werden soll; der Koch schält diese Stelle, sodass das frische Fleisch freiliegt. Mit einem Holzlöffel wird heiße Brühe über das Fleisch gegossen, bis es gar ist, dann wird es geschnitten und auf den Teller gelegt. Kommentar: Es wird gesagt, dass die meisten, die dieses Gericht essen, nicht des Essens wegen essen, sondern rein um zu sehen, wie der Esel reagiert und welche Mimik er zeigt. Grausamkeit: ★★★★☆ Platz 2 Drei Quieken Drei Quieken: Eine Platte frisch geborener (lebender) Mäuse, eine Platte Gewürze. Der Esser hält die lebende Maus mit Stäbchen, die Maus quiekt (das erste Quieken), beim Eintauchen in die Gewürze quiekt die Maus erneut (das zweite Quieken), und beim Einführen in den Mund des Essers gibt die Maus das letzte Quieken von sich (drittes Quieken). Das Rezept ist einfach, aber der Esser braucht unendlichen Appetit und unvergleichlichen Mut, um dieses Gericht zu probieren. Kommentar: Nicht die Esser der kleinen Mäuse sind furchterregend, sondern die, die dieses Gericht erfunden und ihm diesen schrecklichen Namen gegeben haben.3. Zhi'er, den grausamen Prozess des Essens lebenden Wesens lebendig zusammenzufassen, kann man nicht anders als traurig zu finden. Grausamkeit: ★★★★☆ Platz 1: Affenkopf Affenkopf: Hier ist mit Affenkopf keineswegs der Speisepilz gemeint, sondern das echte Affenhirn. Ein quadratischer Tisch mit einer Aussparung in der Mitte, um den einige Menschen sitzen; die Aussparung ist nicht so groß wie bei einem Hotpot oder scharfem Fondue, gerade groß genug, dass ein Affenkopf hineinpasst. Ein sehr süßer Affe wird hereingeführt, angeblich speziell für den Verzehr gezüchtet, mit relativ großem Kopf. Der Affenkopf streckt sich durch das kleine Loch nach oben, wird mit einem Metallring fixiert, der sehr fest sitzt; mit leichtem Klopfen eines kleinen Hammers fällt der Schädeldeckel ab. Das Affengehirn liegt nun vollständig vor den Gästen bloß. Manche besonders gierigen Personen beginnen sofort, das rot-weiß gemusterte Affengehirn mit einem Löffel aufzunehmen, während der sterbende Affe unter dem Tisch einen schrecklichen Schrei ausstößt und die grausame Szenerie des rohen Affengehirn-Verzehrs eröffnet wird. Kommentar: Beim Schreiben davon werden meine Hände schon schwach, es ist schwer vorstellbar, wie diese Leute das hinunterbekommen. Denkt man an das elende Schicksal des Affen unter dem Tisch oder daran, wie schrecklich es wäre, wenn ein Mensch so lebendig geköpft würde. Grausamkeit: ★★★★★
闲着无聊吧,也搞点残忍的东西…浅居然吃过一道菜,天哪!…