Zuneigung ist tief, als wären wir zusammen, wie Wolken und Regen; Zuneigung ist so tief wie ewig, wie Wind und Sand; Traurig und unkenntlich, wie Sterne und Mond; Traurig wie Abschied, wie Schlamm und Blumen. Manche Lieben sind dazu bestimmt, flüchtige Blumen zu sein; manche Lieben können in diesem Leben nur zu treibendem Sand werden...... — Vorwort An die wechselnden Jahreszeiten von Spätsommer und Herbst gewöhnt, legt eine Jacke zu meinem kurzärmeligen Hemd dazu. Wandere um Straßenecken und lasse die schüchterne kühle Brise sanft mein Gesicht verbergen. Baumschatten wiegen, die Tintenblätter noch nicht verdorrt, als würden sie die sanfte Massage einer schlanken Hand genießen, die nach ihnen ausstreckt. Ich schloss sanft die Augen, als wäre die Natur ich und ich die Natur, und mein Herz schrie immer wieder: Ich bin der Wind...... Ich bin der Wind – ja, sagte ich mir stur, ich bin der Wind. Das dachte ich in meinem Kopf, und das dachte ich unbewusst. Jahrelang habe ich ein einfaches Leben in der Realität geführt, aber dieses neugierige, emotionale und blutgetränkte Herz ist längst verwittert und hat die Welt umherwandert. All die Jahre habe ich zugesehen, immer gespürt, wie ein Herz blutet, versteinert, verwittert und schließlich zu Staub wird und mit dem Wind davontreibt, Teil des Windes wird. Ich bin der Wind, ein ruhiger Wind, eine Brise, die leicht und beiläufig ist. Ich glaube daran, denn eine solche Brise rührt nicht die Herzen der Mandarinenten, noch trauert sie nicht um das Ende des Lebens. Denn nur ich bin der Wind, ich muss die Freude, die in meinem Herzen aufsteigt, nicht mit Ruhe der Freude unterdrücken; Und weil ich der Wind bin, brauche ich keine Kraft als Stütze für mein Herz im Schmerz. Ich bin der Wind, meine Mission ist es, Wiedergeburt und das Ende des Niedergangs zu bringen. Ich fege über das grenzenlose Land, endlose Berge und Flüsse, ich sehe all das üppige Grün und die endlose Verzweiflung. Ich sollte ohne Trauer, Freude oder Form sein, doch warum kann ich meine Gestalt sowohl im neuen Leben als auch in der Stille sehen? Warum sehe ich einen Hauch von Mitleid in den Augen des frisch gesprossenen grünen Grases, das mich ansieht? Warum zeigen die verwelkenden Blütenblätter eine Art melancholisches Mitleid für mich? Ich frage sie: Ich bin der Wind, warum Mitleid mit mir, warum Mitleid mit mir? Sie antworten mir nicht, sondern schweigen. Ich beginne zu tadeln, ich bin der Wind, ohne Freude, ohne Kummer, unsichtbarer Wind. Warum sollte ich Mitleid haben, warum muss ich Mitleid haben? Warum muss ich so sein?Der Wind begann immer wilder zu werden, überall bewegten sich die grünen Gräser unter dem Sturm unwillkürlich, als wollten sie bestreiten, dass ich die Identität des Windes bin; nachdem er gebrüllt hatte, beruhigte sich der Wind allmählich wieder. Mit einem Knacken fiel ein Blütenblatt aus dem Herzen der Blume, und der Klang war so still, dass man ihn kaum bemerkte, und das Fallen war so unauffällig, doch die Szene war so vertraut. Als ich das sah, fühlte ich in mir, dem windlosen, freudlosen, traurigen und formlosen Wind, einen Schmerz wie von einer Nadel gestochen.
In dem Moment, als das Blütenblatt das Herz der Blume verließ, rief ich: „Ich bin der Wind!“ Ich versuchte, das Bild des Blütenblatts, das aus dem Herzen der Blume fällt, zu vergessen; während das Blütenblatt herabfiel, kämpfte ich, doch konnte keinen Ton mehr hervorbringen; bis zum Moment des Fallens begann es zu regnen, und ich fiel schwer zu Boden und verlor das Bewusstsein… In meinem Unterbewusstsein wandelte sich der Schrei in eine Frage: „Bin ich der Wind?“
Ich weiß nicht, wie viel Zeit vergangen ist, doch als ich aufwachte, fand ich mich unter einer schweren Masse begraben – es war ein Blumenstiel. In diesem Augenblick verstand ich, dass ich nicht der Wind bin.
In meinen Erinnerungen, in jenen Jahren, gab es Blütenblätter, die aus dem Herzen der Blume gefallen und mit dem Wind davongeweht sind;
In meinen Erinnerungen, in jenen Jahren, gab es Blütenblätter, die lange im Wind getrieben sind, bis sie verrotteten;
In meinen Erinnerungen, in jenen Jahren, gab es Blütenblätter, die nach vollständiger Verrottung wieder mit dem Wind verschmolzen waren;
Erst durch den Regen erinnerte ich mich, dass ich eigentlich nicht der Wind bin.
Seitdem beobachtete ich still, wie der Blumenstiel Blütenboden, Kelchblätter, Kronblätter und Staubblätter entwickelte, bis Bienen und Schmetterlinge kamen, während ich schweigend blieb.
Eines Tages, nachdem die Bienen und Schmetterlinge den Pollen gesammelt hatten und weggeflogen waren, neigte die Blume plötzlich ihr Haupt und begrüßte mich: „Hallo, ich bin eine Blume.“
Ich hielt inne, und plötzlich fühlte ich, wie sich mein Herz öffnete und erleichtert wurde. Dann lächelte ich und antwortete: „Hallo, ich bin der Schlamm…“
Als ich die Augen öffnete, hob ich aus Gewohnheit meine rechte Hand, um die Brille zu justieren, atmete tief ein und wieder aus. Ob Gefühle und Liebe auf dieser Welt von Dauer sind, wer kann das genau sagen? Wer hat überhaupt Recht oder Unrecht? Vielleicht ist es in diesem Moment unzertrennlich, im nächsten zerfällt es. Wichtig ist nicht, das zu bekommen, was man will, sondern das, was man wirklich bekommen kann. Dafür kann ich zu Staub zerfallen und bereitwillig das Hochzeitskleid für sie tragen, die ich einst liebte…