Du sagst, draußen vor dem Vorhang blühen Kamelien, auf gestickten Bildschirmen die Mandarinenten; später im Garten, wenn der Frühling tief ist, nur ein paar Schritte bis zum gemalten Saal.
Du sagst, der Klang der Flöte erzählt eine Geschichte, mühsam durchdacht; später ist der Teerauch noch grün, die Menschen verschwommen.
Du sagst, die Schöne ist wie Jade, gemeinsam leben; später vom langen Pavillon aus in die Ferne blickend, die Nacht ist leicht kühl.
Du sagst, die Abendröte färbt das Himmelslicht, wer genießt die Blumen auf dem Feld?; später liegt Rauch über dem düsteren Weidenhain, das Wasser des Sees bewegt sich, der Schatten einzigartig.
Du sagst, die Lampen am anderen Ufer, dorthin richtet sich das Herz; später singt das Fischerboot am Abend, der Regenhauch wandert ziellos.
Du sagst, das Wasser ist ruhig, der Duft der Lotusblüten, die sanfte Brise angenehm; später verdecken Wolken den blassen Mond, klarer Tau wie Frost.
Du sagst, nach dem Spiel am stillen Fenster, das Herz noch einmal offenbaren; später wirbelt der Wind die einsame Kiefer, Nebel breitet sich über die Hügel.
Du sagst, rote Ärmel heucheln Zorn, Herbstaugen fließen und denken an Zhang Chang; später senken sich die langen Augenbrauen, Frühlingsfarben fallen, die Geliebte verlässt den Herrn Ruan.
Du sagst, heimlicher Duft durchzieht die Luft, ein Moment von Licht; später zerbricht Jade und Kristall, vereinzelte Schatten quer durchs Fenster.
Du sagst, schöne Zeit und Anblick, allein mit Freude gehen; später in der roten Welt der Städte und Straßen fällt Schnee über die Taihang-Berge.
Du sagst, alle Verse von Gaotang geschrieben, auf dem Stein der drei Leben; später wohnst du in Ziyou, mein Haus ist in Heyang.
Du sagst, jadefarbene Turmgesichter, fliegender Mond, Weingaben empfangen die Gäste im Boot; später lebt der Einsiedler im stillen Tal, kissen auf der Qin, hört Regen, liegt im Zen-Raum.
Du sagst, hohe Berge und fließendes Wasser, der Gast antwortet am Frühlingsfluss; später spaziert man auf dem Zhangtai, bindet das Pferd an eine Weide.
Du sagst, Seidenzither und schöne Zeit, glitzernde Lampen; später blüht die letzte Blume des Sommers, Moos bedeckt die Mauer.
Du sagst, Himmel und Erde, geheimnisvoll und gelb, Wind und Mond schön; später neigt sich der Mond über dem Fluss, Wolken leicht, der Himmel weit.
Du sagst, das Orchideenboot verlässt sanft, im Mondlicht der westlichen Halle die Geliebte erinnernd; später vergessen wir sowohl Fluss als auch See, nur eine Gestalt am Ende der Welt wandert durch den Herbst.
Du sagst, im stillen Tal dem Bach lauschen, auf dem Hügel nach Schönheit suchen; später fallen die Blüten kläglich, das Wasser versiegt in Xiaoxiang.
Du sagst, Frost kalt am langen Fluss, Schilf grau-weiß; später, wo ist die Geliebte? Einsam sitze ich in Weiyang.
Du sagst, der Mond wirft Licht über den kalten Fluss, Jadepfeiler und Kristallbalken; später kalter Spiegel, gebrochene Sichel, das Bett um Mitternacht kühl.
Du sagst, Traumgeflüster im alten Heimatgarten, Mandarinenenten schwimmen im Wasser zwischen Pfirsichblüten; später, Schnee über tausend Bergen, alte Flügel fliegen wieder und wieder in Eile.
Wesen [Empfohlener schöner Artikel] Auch ohne Gesicht ist man glücklich.
Antworten (5)
Du sagtest, in diesem Leben werde ich mit dir zusammen Freude erleben, später, als das schwarze Haar noch nicht verloschen war, trank ich allein die Einsamkeit. Du sagtest, ich schwinge den Pinsel wegen dir, die Tinte bildet Duft, später schrieb ich unbeabsichtigt, ein Blatt voller Gefühle begraben.
Oben...
Tsk tsk tsk…
Neu hier? Nur vorbeigehen. Top
Wenn noch jemand nicht anerkennt, dass dies ein phänomenaler Beitrag ist, dann ist das absolut die schamloseste Lüge der Welt. Als ich diesen Beitrag zum ersten Mal sah, war ich tief erschüttert, und seither hat meine Seele keine Ruhe gefunden. Der Verfasser ist noch jung und verfügt über das Talent, die Welt zu ordnen und das Land zu stabilisieren, wofür ich ihn zutiefst bewundere. Dieser Beitrag ist originell in der Konzeption, einzigartig in Thema, klar in Abschnitten, bizarr in der Handlung, voller Höhen und Tiefen, meisterhaft gestaltet, ehrfurchtgebietend, die Hauptlinie klar, fesselnd, flüssig geschrieben, die Rhetorik angemessen, ohnegleichen in der Geschichte und nachfolgende Zeiten werden ihm schwerlich das Wasser reichen können. Er bewahrt den Stil der Wei- und Jin-Dynastien und integriert absichtlich die Essenz der Tang- und Song-Dynastien bis ins Detail. Man kann wohl sagen, dass jedes Wort ein Juwel und jeder Satz ein Klassiker ist. Dieses Werk in meinem Leben zu sehen, ist wahrlich ein dreifaches Glück. Die meisterhafte Kraft des Verfassers lässt mich immer wieder seine Beiträge anklicken; jedes Mal, wenn ich sie lese, wächst meine Bewunderung. Ich frage mich stets, ob sich Gottheiten in seinem geistvollen Äußeren verbergen, sodass man drei Monate lang den Geschmack von Fleisch vergisst und der Nachklang noch drei Tage anhält. Meine Bewunderung für den Verfasser fließt wie der Strom des Jangtse, unaufhörlich. Wie man sagt: ‚Ein Pferd galoppiert, ein Schütze spannt seinen Bogen, Himmel und Erde sind in meinem Herzen.‘ Der Verfasser ist wirklich das Genie der zeitgenössischen Literaturszene. In tausend Worten zusammengefasst in einem: Spitze!
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