Geldfallen „Die Nacht des Epiphyllums“ Xuānxī Yìwén
(buy=10000)Am frühen Morgen öffne ich meine verschlafenen Augen und sehe dich welk auf der Fensterbank. Ich weiß, ich habe wieder eine schöne Nacht verpasst. Ich weiß nicht, wie deine Nacht verlaufen ist. Während ich schlaflos hin und her wälzte, hast du vielleicht mit ein paar Fäden von Scham, ein paar Fäden von Hilflosigkeit, ein paar Fäden von schwer zu findendem Seelenverwandten gefüllt, leise dein Herz geöffnet, den Duft der Nacht, den Sternenhaufen und auch... geschenkt. So gehst du still an meinem Fenster vorbei und trägst ein wenig Bedauern mit dir. Die Sterne sind betört von deinem Duft, die Nacht beneidet den Glanz in deinem Leben. Doch ich in meinen Träumen habe in diesem Moment dich, auf den ich so lange gewartet habe, verpasst. Wenn ein Mensch etwas besitzt, achtet er nicht auf seine Existenz, erst wenn es still und leise vergangen ist, entdeckt er seinen Wert. \ Und viele Vergangenheiten, viele Jahre, habe ich deshalb vielleicht verpasst; die Schönheit, die ich übersehen habe, ist wohl wie die gegenseitigen Übersehungen zwischen Menschen. Erst wenn man kurz vor der Enttäuschung steht, bewahrt man diesen scheinbar bedeutungslosen Moment im Herzen. Vielleicht wird man Jahre später, beim plötzlichen Zurückblicken, an dich in jener Nacht und an mich in jener Nacht erinnert.\ Tatsächlich habe ich nicht nur die letzte Nacht verpasst. Ich hoffe nur, dass ich in Zukunft nicht wieder denselben Fehler mache.(/buy)
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