Der Vollmond, hoch am Himmel, war immer noch klar und wie Wasser hell. Qingyan lachte entspannt und sprach, doch ein undefinierbares Gefühl schlich sich still in sein Herz und begann Wurzeln zu schlagen und zu keimen.
"Riss..."
Plötzlich, völlig unerwartet, tauchte ein kribbelndes Gefühl auf Qingyans Körper auf. Dieses Gefühl schien tief aus den Knochen zu kommen, ein brennendes Gefühl, das allmählich zunahm.
"Nicht gut!"
Dieses unangenehme Gefühl hielt noch keine halbe Sekunde an, da wurde Qingyan plötzlich hellwach. Das Gesicht, das vor einem Moment noch voller Lächeln war, färbte sich plötzlich fast dunkelblau.
Beim Blick auf den Vollmond in der Mitte des Himmels stieg in Qingyans Herz sofort tiefer Hass auf, dieser Hass, der in die Knochen drang!
Das brennende Gefühl im Körper wurde stärker, und Qingyans Gesicht wurde noch hässlicher. Er hatte keine Zeit, sich um Dugu Xiaoxuan in seiner Nähe zu kümmern. Mit der rechten Hand stützte er sich am Dachvorsprung ab und wollte auf den Boden springen. Doch unerwartet war die Kraft in seiner Hand plötzlich wie ausgelöscht, sein Körper verlor plötzlich das Gleichgewicht und er fiel schwer nach unten!
Als Dugu Xiaoxuan das dumpfe Geräusch des Aufpralls hörte, reagierte sie plötzlich, schrie erschrocken auf und blickte nach unten. Doch sie sah nichts, nur eine schwere Tür wurde plötzlich zugeschlagen.
Als sie nach unten sah, betrachtete Dugu Xiaoxuan die noch leicht stöhnende Holztür, und ihre schöne Stirn zog sich fest zusammen.
"Qingyan, was ist mit dir los?"
Sie klopfte auf die Tür und fragte laut besorgt.
Keine Antwort, aber im Raum waren einige recht chaotische Geräusche zu hören, zwischendurch mischte sich das schmerzhafte Stöhnen von Qingyan. In dieser stillen Nacht wirkte es äußerst beunruhigend. Nach einer langen Weile wurde es plötzlich wieder still, alle Geräusche im Raum verschwanden in einem Augenblick, so still, dass man kein Geräusch wahrnahm. Es ließ das Herz zusammenzucken, eine unruhige Stimmung kroch in dieser fast unheimlichen Stille schnell auf ihre Stirn.
Am Türrahmen stehend, waren Dugu Xiaoxuans Augenbrauen fast zusammengewachsen, tiefes Unbehagen lag in ihrem Herzen.
"Ah..."
Plötzlich ertönte ein schweres Stöhnen von Qingyan aus dem Raum. Obwohl er es bewusst zu verbergen versuchte, war es nicht schwer zu erkennen, dass dieser Klang tiefen, bis ins Mark gehenden Schmerz enthielt!Fast ohne zu zögern, stieß Dugu Xiaoxuan schnell die Tür auf, die noch nicht verschlossen war, und ging hinein.
Die Sachen im Haus befanden sich in einem ziemlichen Durcheinander. Ein schwerer Holztisch war mit großer Kraft umgestoßen worden, die Teetasse und die Teekanne auf dem Tisch waren auf dem Boden in viele Stücke zerbrochen. Ein Stuhl daneben hatte sogar ein Bein verloren, das gewaltsam abgebrochen worden war. Das Stoffvorhang am Dachüberstand war von etwas Scharfem zerfetzt, und einige Ecken waren so stark zerkratzt, dass Stoffstreifen auf dem Boden lagen. Am schlimmsten war ein Spiegel, der an der Ecke des Zimmers hing: Tiefe Risse, wie ein Spinnennetz, breiteten sich von der Mitte nach außen aus und erstreckten sich bis zum Rand des Spiegels. Einige Splitter waren bereits gefallen und legten die weißliche Wand frei. Im Zentrum des Bruchs war ein leuchtendes Blutrot, das eine große Fläche färbte.
Dugu Xiaoxuan fühlte ein weiteres Anwachsen ihrer Unruhe. Sie wandte den Blick und fiel auf das Bett in der Ecke des Zimmers. In einer Ecke des Bettes war etwas unter einer großen Decke verborgen, die die ganze Figur verdeckte und unaufhörlich zitterte.
„Qingyan, bist du es?“
Zögernd fragte sie und schritt leise zum Bett, doch plötzlich spürte sie ein fremdes und furchterregendes Gefühl.
„Komm nicht! Geh verdammt nochmal raus!“
Plötzlich ertönte Qingyans Stimme aus der Decke. Die Stimme war heiser, ohne jeden Anflug von Milde. Dieser scharfe, eisige Ton war wie ein Eisklumpen, kalt bis ins Mark.
Dugu Xiaoxuans Gesichtsausdruck verdunkelte sich schwer, und sie erschrak sichtlich, stolperte einen Schritt zurück. Doch nach einem tiefen Atemzug schien sie eine Entscheidung getroffen zu haben, machte einen Schritt nach vorn und fragte vorsichtig: „Qing... Qingyan, was... ist mit dir los?“
„Dugu Xiaoxuan, was ist los mit dir? Hast du nicht gehört, dass ich dich rausgeschickt habe? Verschwinde sofort!“
Kaum hatte Dugu Xiaoxuan gesprochen, antwortete Qingyan wütend und ohne jegliche Höflichkeit, wie ein Befehl zum Gehen, der abrupt hinausgebrüllt wurde.
Diesmal wurde Dugu Xiaoxuan bleich im Gesicht, trat mehrere große Schritte zurück, stieß gegen etwas und fiel auf den Boden, setzte sich schwer auf den einzigen noch stehenden Stuhl im Wohnzimmer.\ „Du… du… wuuuu…“\ In Dugu Xiaoxuans Innerem herrschte völliges Chaos, schockiert von Qing Yan's eisigen, scharfen Worten. Nach einer Weile erschien in Dugu Xiaoxuans Augen ein Ausdruck der Entschlossenheit. Sie setzte einen Schritt nach vorn, plötzlich mit Tränen in den Augen, und rannte laut weinend aus der Tür.\ Obwohl diese Tränen mehr von Schreck als von Trauer zeugten, verstand Dugu Xiaoxuan nicht, warum ihr Herz auf einmal auf eine seltsame Weise schmerzte. Wir kennen uns doch gerade einmal weniger als zwei Stunden, nicht wahr?\ „Huh…“\ Der Nachtwind kam zusammen mit der Kälte herein. Eine sich drehende Bewegung ließ die Tür mit einem „Knarr“ leise zuschlagen.\ „Äh…“\ Qing Yans Stimme war plötzlich seltsam heiser. Plötzlich ertönte ein leises „Krak-Krak-Krak“ vom Bett. Dieses Geräusch ließ die Gänsehaut aufsteigen.\ Nach einigen Minuten streckte eine große Gestalt sich aus der Decke. Nein, besser gesagt, die Decke konnte diesen Körper nicht länger verbergen, der schnell größer wurde.\ Der Körper hörte schließlich auf zu wachsen und erreichte eine Höhe von etwa zwei Metern. Sein gesamtes silberweißes Fell stand bei jeder Gefühlsbewegung wie Stacheln auf. Sein breiter Rücken wölbte sich schwer, sodass sein Körper nach vorn geneigt war, wie ein jagender Raubtier. Die Krallen, die die Decke griffen, waren scharf und glänzten frostig, vorne hingen noch einige zerfetzte Stofffetzen. Sein Kopf trug spitze Fangzähne, die im Licht funkelten; seine blutroten Augen funkelten vor unbändigem wildem Tiergeist.\ Es war ein riesiger Wolf, nein, man musste sagen, es war ein kompletter Werwolf!\ Denn aus seinem Mund murmelte es ständig einen Satz, mit nasaler Stimme und sehr heiser.\ „Xiaoxuan, es tut mir leid, ich darf dir nicht zeigen, wie ich aussehe, selbst ich kann es nicht akzeptieren.“
„Ziel“ 018. (Die Familie Mokomiya Kapitel) Werwolf
Antworten (8)
Gerade fertig geschrieben... bitte alle herzlich aufnehmen
Zusammengefasst: In vier Tagen hat Feuer-Gott sieben Kapitel aktualisiert, die Wortzahl liegt bei etwa 15.000… fühlt sich gut an, aber in einer gewissen Zeit danach wird es möglicherweise nicht so schnell vorangehen.
Bevor ich schlafen gehe, wollte ich noch einen Beitrag posten! Feuer-Gott, du hast hart gearbeitet, schade, dass jetzt die meisten, die gerne antworten würden, schon schlafen… In den frühen Morgenstunden ist nicht die beste Zeit, ein Kapitel zu aktualisieren.
Ach, das ist unvermeidlich
Gute Arbeit!
Gut, Daumen hoch~ Viel Glück!
Schweiß.. Schon wieder um Mitternacht gepostet... Früh ins Bett gegangen... Hut ab!
Bin ich dabei?
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