???? Kapitel 6: Wann wirst du eine weitere Kaiserin ernannen?
???? Die Landschaft des kaiserlichen Gartens ist prächtig und lebendig, besonders die reichen Pfingstrosen, die großzügig blühen und alle möglichen Schmetterlinge anziehen, um Nektar zu sammeln.
???? Auf dem Pfingstrosenpavillon stand ein runder Steintisch, auf dem ein golden, lackierter Weihrauchbrenner stand. Der Nebel wirbelte um die Wolken, formte Gestalten, die Wolken ähnelten, aber Blumen ähnelten und einen herrlichen Duft ausströmten.
???? Eine große, schlanke, rein gelbe Silhouette zog sich am Saum ihrer reingelben Kleidung entlang und strich an Pfingstrosenblütenblättern vorbei, die auf dem Boden verstreut lagen, mit mehreren Blütenblättern, die mit Tautropfen bedeckt waren.
???? Der morgendliche Hintergarten ist so friedlich wie ein himmlischer Palast, aber es fehlt die Trostlosigkeit eines himmlischen Palastes.
???? Mit gleichmäßigen Schritten ging ich zum Pavillon, bis ich mich an den Steintisch setzte. Die rein gelbe, aufrechte Silhouette hinterließ mir immer noch einen absolut perfekten visuellen Eindruck.
???? Nachdem die Gerichtssitzung beendet war, begab sich der Kaiserliche Weisenherr direkt zum Mu-Dan-Pavillon. Er trug ein reingelbes Drachengewand ohne Drachenmuster, trug eine Krone, und die Hälfte seines Kopfes war mit schwarzer Seide gebunden, die restliche Hälfte senkrecht zu seinem Rücken. Von hinten war seine Silhouette exquisit elegant und unvergleichlich. Sein tiefer, sanfter Blick fiel auf den Weihrauchbrenner. Der Rauch, der herausströmte und Wolken und vielleicht Blumen ähnelte, ließ die Mundwinkel zu einem schwachen, umwerfenden Lächeln zucken.
???? Bald ertönten hinter ihm mehr als ein Dutzend Schritte.
???? Der sanfte Blick des kaiserlichen Weisenherrn wurde etwas weicher, sein Blick wanderte vom Räucherwerksbrenner zu den großen Pfingstrosen vor dem Pavillon.
???? Als die Schritte sich dem Pfingstrosenpavillon näherten, ertönte eine laute Stimme: "Die Kaiserinwitwe ist eingetroffen!" ”
???? Zwei junge Palastmädchen, zwei ältere Mägde, mehrere junge Eunuchen und ein älterer Schwiegervater begleiteten die Kaiserinwitwe zum Mu-Dan-Pavillon.
???? Die Kaiserinwitwe legte eine Hand auf die ihres Schwiegervaters, legte den Handrücken auf seine, hob leicht die Satinecke an und ging langsam zum Pfingstrosenpavillon.
???? Der kaiserliche Heilige Herr erhob sich, wandte sich der Kaiserinwitwe zu und nickte anmutig, seine Stimme trug eine unbeschreibliche Anmut und Anmut. "Ihr Sohn grüßt Mutter. Guten Morgen, Mutter!" ”
????“ "Hmm", antwortete die Kaiserinwitwe leise, ihre Stimme so leicht wie Staub. Wenn man nicht genau zuhörte, könnte man meinen, sie hätte von Anfang bis Ende keinen Laut von sich gegeben.
???? Die Kaiserinwitwe war Anfang vierzig, schien etwa zwanzig oder dreißig Jahre alt zu sein, in adliger Kleidung und gut proportioniert, vermittelte dabei jedoch einen würdevollen und würdevollen Eindruck.Ein freundliches Gesicht, doch mit einem kalten, eisigen Ausdruck, der so gar nicht zu diesem Gesicht passt. Nachdem sie sich gesetzt hatte, hielt die Kaiserin-Witwe ein Taschentuch mit Lotusmotiv in der Hand und wedelte einmal damit. Alle Hofdamen und Eunuchen verstanden die Bedeutung des Wedelns sofort, senkten eilig ihre Köpfe und zogen sich nach und nach aus dem Pfingstrosen-Pavillon zurück und entfernten sich. Die Kaiserin-Witwe wedelte leicht mit dem vom Räucherofen ausgehenden Rauch, schloss wieder die Augen, um daran zu riechen, und sprach dann einen tiefsinnigen Satz: „Wie eh und je, es ist immer noch der Kopfschmerz verleitende Duft.“ Plötzlich huschte ein Hauch von Emotion durch die tiefen Augen von Seiner Majestät, verschwand jedoch ebenso schnell wieder. Nachdem er sich gesetzt hatte, betrachtete er ruhig die vom Räucherofen aufsteigenden Rauchschwaden, die sich zu wolken- und blütenähnlichen Formen verwebten: „Für mich ist dieser Duft momentan derjenige, den ich am liebsten riechen möchte. Ich habe bereits dreiundzwanzig oder vierundzwanzig Jahre gelebt, Mutter sollte mir erlauben, selbst die Kaiserin zu finden, mit der ich mein Leben lang füreinander da sein kann!“ Die Kaiserin-Witwe öffnete die Augen, ihre leicht verärgerte Blickrichtung konnte sie nicht auf Seiner Majestät halten, und ihre Tonlage war etwas schärfer: „Wo willst du sie finden? Im Harem gibt es dreitausend Konkubinen, alle sorgfältig von mir für dich ausgewählt, doch du willst keinen Schritt in den Harem setzen und kümmerst dich überhaupt nicht darum. Wann wirst du endlich wieder eine Kaiserin einsetzen? Wann wird Mutter die Geburt eines kaiserlichen Enkels erleben? Jeden Tag habe ich nur zu dieser Zeit die Gelegenheit, dich zu sehen, mein kaiserlicher Sohn. Doch jedes Mal, wenn ich den Duft wahrnehme, ist es derselbe, was will der Kaiser damit sagen?“