【Weitergeleitet】Die Königin der Spezialkräfte, kommt! (8)

Das Originalplakat: Manchmal ist das Loslassen eine Erleichterung Ansichten: 290 Antworten: 1 Gepostet in: 2013-03-21 05:17:28
Kapitel 8: Die Tochter des Hauses Feng – Feng\Die\Tanz\??? Nachmittags.
\????Westfluss-Mond Gasthaus, zweiter Stock, das letzte Gästezimmer auf der Ostseite.
\????Im Gästezimmer lag überall eine dünne, aufsteigende Dunstschicht, die einen leichten warmen Duft verströmte.
\????Durch den jadegrünen Hängeschleier war innerlich schemenhaft ein schöner Frauenkörper zu erkennen, mit warmer, zarter Haut, die durch den Dunst wie ein wunderschön illustrierter, beinahe surrealer Badetag einer Fee wirkte.
\????Die Szenerie drinnen war elegant und altmodisch duftend. Auf dem Bett mit leichten, wolkenartigen Vorhängen lag eine Tarnungstasche, genau die Tarnungstasche von Tang Lin selbst.
\????Neben der Tarnungstasche lag ein ordentlich zusammengelegtes Set aus grüner karierten Freizeitkleidung.
\????Am Bettrand stand ein Hocker, auf dem eine Tarnuniform und eine Tarnmütze lagen – das waren Tang Lins abgelegte Kleidung.
\????Nicht weit vom Bett stand ein Esstisch mit einem Scharfschützengewehr, zwei Schalldämpfer-Pistolen und einem breiten schwarzen Ledergürtel. Der Gürtel war sehr breit und hatte mehrere Taschen, in denen verschiedenste chemische Spritzen und Nadeln aufbewahrt wurden.
\????In der Nähe des Bettes befand sich ein Badefass. Tang Lins glänzendes schwarzes Haar fiel über die Brust und tauchte ins warme Wasser ein. Ihr ursprünglich camouflages Gesicht war völlig verändert. In der Luft erschien ein herzförmiges Gesicht: weiche Augenbrauen wie Weiden, verführerische Pfauaugen, eine hohe Nase, kleine Kirschenlippen… die Züge waren fein und reif zugleich, perfekt harmonisch – ein Gesicht, das das Herz höherschlagen ließ. Doch in diesem Moment passte der Ausdruck nicht zu diesem Gesicht.
\????Tang Lin lehnte den Kopf zurück, stützte sich an den Rand des Badefasses und schaute erschöpft an die Zimmerdecke, als sei ihre Seele aus dem Körper getreten, ohne jeglichen Lebensfunken in den Augen.
\????Nur eine gewöhnliche militärische Übung, und trotzdem konnte man durchreisen?
\????"Autsch," jammert Tang Lin genervt, "das Spiel ist wirklich ernst, was soll ich tun? Meine geliebte Truppe, meine lieben Kameraden, wisst ihr, dass Tang Lin die Einheit verlassen hat?"
\????Nach einer Weile der Frustration fasste Tang Lin neuen Mut, "Als Soldat darf man sich in einer fremden Umgebung nicht unterkriegen lassen, Tang Lin, Kopf hoch!" Sie nahm ein Handtuch und erhob sich.
\????Haus Feng.
\????Ein sanftes Klavierstück ertönte aus dem hinteren Garten des Hauses Feng und weckte zahlreiche Vögel.Die Vögel setzten sich auf den Pfirsichzweig im Hintergarten und blickten auf die rosafarbene Gestalt neben der Guqin unter dem Baum. Eine Taube flog von außerhalb der Hausmauer des Hintergartens herein und landete schließlich am Kopf der Guqin neben den Saiten, nicht mehr bereit zu gehen. Fengdiewu ließ ihren stillen Blick auf die kleinen Füßchen der weißen Taube fallen. Als sie den an den Füßen der Taube befestigten Briefzettel sah, hielt sie sofort ihre langen, schlanken Finger vom Spielen der Guqin zurück. Ein Magd kam herbei, kniete nieder, nahm die Taube in die Hand, entfernte den Briefzettel von den Füßen der Taube und reichte ihn Fengdiewu gegenüber: „Fräulein.“ Fengdiewu atmete tief ein, ihre leicht zitternde Hand ergriff den von der Magd gereichten Briefzettel. Die Magd zog ihre Hände zurück und sah Fengdiewu ruhig an. Fengdiewu hatte ein Gesicht, das Fische versinken und Vögel niederfallen ließ, zarte und feine Gesichtszüge, malerische Augenbrauen und Augen, rote Lippen und weiße Zähne. Ihre ruhige Ausstrahlung verlieh ihr zudem eine literarische Aura. Nach einem kurzen inneren Kampf fasste Fengdiewu schließlich den Mut, den Briefzettel zu öffnen, hielt den Atem an und überflog die Worte auf dem Zettel... Schließlich entspannten sich ihre Augenbrauen, ihre Mundwinkel hoben sich und sie atmete einen leichten, wie Orchideen duftenden Atemzug aus und sagte voller Dankbarkeit zu dem Briefzettel: „Danke, dass ihr mir diese Chance verschafft habt!“ Die gewöhnlich aussehende, kleine und zierliche Magd Qiaolian fragte: „Fräulein, wodurch sind Sie denn so glücklich?“ Fengdiewu lächelte schüchtern und zart, ohne der Magd auch nur ein Wort zu verraten. Gasthof Westjiangyue. Tang Lin hatte bereits ihre gewöhnliche Uniform getragen, die sie beim Training in der Armee trug – eine grüne, karierte Stoffuniform, dazu einen schirmlosen Hut. Ihr sauberes, frisches und temperamentvolles Aussehen trat hervor. Vor dem gelblich schimmernden Spiegel salutierte sie kurz, dann nahm Tang Lin ein paar Kupfermünzen und verließ das Zimmer. Nach einer Weile ging Tang Lin die Treppe hinunter, passierte den Tresen und im erstaunten Blick des alten Gastwirtes trat sie aus dem Gasthaus hinaus auf die belebte Straße, wo es voller Menschen war. Gegenüber befand sich der Stand des alten kräftigen Mannes, der ihr gestern ein Stück Silber gegeben hatte. Doch nun hatte der alte Mann Probleme, denn er wurde von den lokalen Tyrannen ins Visier genommen.
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