Es ist allgemein bekannt, dass „Avatar“ mit Motion-Capture-Technologie gedreht wurde, und seitdem wird diese Technologie zunehmend von Mainstream-Filmen akzeptiert. Doch Technik-Enthusiast James Cameron wird damit nicht zufrieden sein: In der in Vorbereitung befindlichen „Avatar“-Fortsetzung wird er erneut die technischen Grenzen austesten und erstmals ein Unterwasser-Motion-Capture-System einsetzen.
Diese Nachricht enthüllte der „Avatar“-Produzent Jon Landau am Sonntag in seiner Keynote auf dem NAB Technology Summit on Cinema in Las Vegas. Er sagte: „Wir testen gerade, wie wir Motion-Capture unter Wasser durchführen können, und haben dafür speziell eine Gruppe von Digital-Künstlern für die Forschung zusammengestellt. Zwar können wir eine Unterwasserumgebung am Computer animieren, aber wir können nicht den Zustand eines Menschen unter Wasser nachahmen, daher werden wir die Schauspieler in einen Wassertank lassen und dort Motion-Capture durchführen.“
Derzeit befinden sich die beiden „Avatar“-Fortsetzungen noch in der Drehbuchphase; diese beiden Fortsetzungen werden parallel („Back-to-Back“) produziert und getrennt veröffentlicht. „Avatar 2“ wird frühestens 2015 in den Kinos zu sehen sein. Sie werden zusammen mit „Avatar“ eine Trilogie bilden, bei der Jake Sully und Neytiri die Hauptrollen spielen.
Cameron hat bereits verraten, dass die Hauptgeschichte von „Avatar 2“ in den Ozeanen des Planeten Pandora spielt. Er hofft, die Fortsetzungen von „Avatar“ gemeinsam mit China zu produzieren und chinesische Schauspieler für Rollen im Film zu gewinnen. Außerdem plant er, „Avatar 4“ zu drehen, in dem die ersten Abenteuer und das Leben der Menschen auf Pandora erzählt werden und wie sie sich mit den Na'vi zerstritten.