Xinhua Nachrichtenagentur, Peking, 26. April (Reporter Liu Hua) – Die französische Familie Pinault gab am 26. April in Peking bekannt, dass sie China die im Ausland verlorengegangenen bronzenen Köpfe der Ratte und des Hasen des Yuanmingyuan unentgeltlich spenden wird.
Die gespendeten Köpfe von Ratte und Hase gehören zu den zwölf Tierbronzen des Yuanmingyuan, die nach Peking verloren gegangen waren. Im Jahr 2009 wurden diese beiden Tierköpfe in Paris, Frankreich, zur Auktion angeboten, was internationales Aufsehen und Verurteilung hervorrief; auch China brachte ausdrücklich seine Ablehnung zum Ausdruck.
Die Familie Pinault kaufte diese beiden Tierköpfe von den ursprünglichen Inhabern der Kunstwerke und erklärte ihre Absicht, sie China unentgeltlich zu spenden. China bewertete diese Geste positiv und betrachtet diese Absicht als im Einklang mit den Prinzipien internationaler Übereinkommen zum Schutz des Kulturerbes, als Ausdruck der Freundschaft gegenüber dem chinesischen Volk und als förderlich für die Rückkehr weiterer chinesischer Kulturgüter, die sich im Ausland befinden.
Über viele Jahre hinweg hat China zusammen mit anderen Ländern, aus denen Kulturgüter abhandengekommen sind, unermüdlich daran gearbeitet, die Rückkehr abhandengekommener Kulturgüter in ihre Ursprungsländer zu fördern, und erhielt dabei positive Resonanz und Unterstützung aus der internationalen Gemeinschaft. Diese Spendenabsicht zeigt die Unterstützung der Familie Pinault für den Schutz des chinesischen Kulturerbes und spiegelt auch die Anerkennung der internationalen Gemeinschaft für das Prinzip wider, Kulturgüter in ihre Herkunftsländer zurückzuführen.