[Liebesgeschichte] Der Fuchs verliebt sich in den Prinzen – Gesicht verbergend, für immer der Bruder Lei

Das Originalplakat: silberner Wolf 〤 Ansichten: 62 Antworten: 2 Gepostet in: 2013-05-13 07:57:54
An jenem Tag hing am Hals des Fuchses ein Kranz aus wilden Ingwerblüten. Beim Spaziergang auf dem Land wehten die Blumen im Wind, und ihr Duft zog den vorbeikommenden kleinen Prinzen an. In dem Moment, in dem ihre Blicke sich trafen, wusste der Fuchs, dass sie sich in ihn verliebt hatte.
Der kleine Prinz wollte aus dem Fell des Fuchses einen Pelzmantel machen.
Deshalb folgte der Fuchs dem kleinen Prinzen zurück zum Palast.
Der Palast im Juli war ungewöhnlich heiß, überhaupt kein Pelzmantel war nötig, und der kleine Prinz wurde allmählich gleichgültig gegenüber dem Fuchs, der ihm gefolgt war.
Der Sommer verging, der Winter kam, und das lange Fell des Fuchses wurde immer schöner; von weitem sah es aus wie eine brennende Flamme.
In den Winternächten war es kalt wie Wasser, der kleine Prinz hatte noch keine Zeit, einen Pelzmantel zu machen, und wurde krank, mit dreitägigem, unaufhörlichem Fieber.
Der König und die Königin wachten am Krankbett, Hofärzte und Dienerinnen kümmerten sich hingebungsvoll, das ganze Land war in Sorge.
Tief in der Nacht, als es still war: Der König und die Königin gingen zurück ins Schlafgemach, die erschöpften Dienerinnen dösten müde, und der kleine Prinz zitterte auf dem Bett. Selbst unter einer dicken Baumwollsatin-Decke war ihm kalt.
Der Fuchs stand auf, ging vorsichtig an die Seite des kleinen Prinzen, legte behutsam seinen feuerroten langen Schwanz auf ihn und leckte immer wieder die heiße Stirn des Prinzen mit ihrer Zunge.
Im Dämmerlicht spürte der kleine Prinz, wie sein kalter Körper von einem sanften Feuer umhüllt wurde, langsam schmolz die Kälte dahin. Vage sah er eine junge Frau am Bett stehen, gekleidet in ein feuerrotes langes Gewand. Ihre kühlen Finger trugen den Duft der Ingwerblüten, die sie sanft über seine heiße Stirn strich.
Der Duft der Blumen wehte mit der Nachtbrise langsam in das Herz des kleinen Prinzen.
Nacht um Nacht, der Duft der Blumen, das leuchtende Rot, das sanfte Streicheln berauschte den kleinen Prinzen.
Nach sieben Tagen war der kleine Prinz von seiner schweren Krankheit geheilt, das ganze Land war in Freude.
Der kleine Prinz roch den Duft der Blumen am Fuchs, er sah den Kranz um den Hals des Fuchses und fragte erfreut: „Woher, wo kann ich diese Blumen finden?“
Der Fuchs schüttelte den Kopf, sie hatte es längst vergessen, es war, als wäre es von Geburt an so; sie und der Blumenkranz waren längst eins geworden.
Der Ausdruck des kleinen Prinzen wurde traurig, er stand auf und ging enttäuscht davon.
Erst am Abend, als die Sonne unterging, kam der Fuchs zurück, zwar voller Staub vom Weg, aber mit einem kaum zu verbergenden Enthusiasmus: „Eure Hoheit, bitte kommen Sie mit mir.Große, große Gänseblümchen schwankten im Wind. Aus der Ferne roch der kleine Prinz schon diesen betörenden Duft. Mit einer Peitsche erreichte er das Blumenmeer. Vom Pferd springend sagte er aufgeregt zum Fuchs: „Danke dir.“ Seine Stimme zitterte ein wenig.\ Obwohl er unzählige Mühen durchgemacht hatte, war auch der Fuchs glücklich, den kleinen Prinzen so zufrieden zu sehen. Anscheinend kann Mühe auch eine Art von Glück sein.\ Fast jeden Tag kam der kleine Prinz zu diesem Blumenmeer, und der Fuchs folgte ihm immer still. Eines Tages schritt endlich ein Mädchen durch das Blumenmeer und trat vor den Prinzen.\ Die Wangen des Mädchens waren zartrosa, ihre Augen strahlten einen Trunkenheitsglanz aus. Der vor ihr stehende, gut aussehende weiße PonyJunge hatte sie auf den ersten Blick verzaubert.\ „Heute, warum trägst du nicht dein feuerrotes Gewand? Danke, dass du mich geheilt hast, ich erinnere mich immer an den Duft der Gänseblümchen zwischen deinen Fingern, an dein schönes Gesicht, an deine seegrün-blauen Augen und dein goldgelocktes Haar... Dank sei dem Himmel, dass ich auf dich warten konnte.“ Der kleine Prinz war vor Freude außer sich.\ Der zukünftige Kronprinz würde bald heiraten, und im Palast herrschte fröhliche Stimmung und festlicher Jubel.\ Der Fuchs wurde zum Palast gebracht, um offiziell die zukünftige Prinzessin zu besuchen.\ „So schönes langes Fell!“ sagte die zukünftige Prinzessin erstaunt.\ Der kleine Prinz sah alles und wusste, was zu tun war.\ Dieses feurige Rot, wie loderndes Feuer, symbolisierte nicht auch ihre leidenschaftliche Liebe? Er beschloss, den Pelzmantel, den er einst für sich selbst machen wollte, für seine kleine Prinzessin anzufertigen – das sollte ihr Hochzeitsgeschenk sein.\ „Eure Hochwohlgeboren, ohne mein Fell werde ich sterben!“ schluckte der Fuchs seine Tränen hinunter. Offensichtlich können Liebe und Grausamkeit im selben Lebewesen existieren.\ Der kleine Prinz seufzte. Er war nicht herzlos, doch für die geliebte Person... Außerdem: Kühe hält man für Milch, Hühner für Eier, Füchse für diesen Pelzmantel.\ Als er daran dachte, dass der Fuchs bald sein Leben verlieren würde, verspürte der kleine Prinz auch etwas Mitleid: „Früher habe ich deine Fragen nie beantwortet. Heute erlaube ich dir, mir eine Frage zu stellen, die ich auf jeden Fall beantworten werde.“\ Das Messer des Schlächters schwebte in der Luft, jederzeit bereit zuzuschlagen.\ Der Fuchs schloss die Augen und fragte kläglich: „Sag mir, wie kann ich aufhören, dich zu lieben?“
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Müll Kopiert
Ähm, ich habe im Titel ganz klar gesagt, dass es geteilt wurde, bitte keine Kritik, okay, Bruder…
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