Einführung\ In einer Welt, in der Japan nach dem Krieg geteilt und regiert wurde, begann im Sommer 1996 heimlich das geheimnisvolle Megaturm-Projekt auf Hokkaido unter der Verwaltung der Vereinten Nationen. Auf Honshu, das von den USA besetzt war, kannte hingegen niemand den wahren Zweck des Turmbaus.\ Der Turm war ein riesiges Bauwerk, das man sogar über die Tsugaru-Straße hinweg deutlich sehen konnte. Zwei 15-jährige Jungen, Hiroki Fujisawa und Takuya Shirakawa, hatten ein merkwürdiges Gefühl gegenüber dem Turm – weder genau zittern noch sehnen sie sich danach. Sie bauten aus militärischen Abfallmaterialien in einem verlassenen kleinen Bahnhof auf dem Berg ein kleines Flugzeug namens Verasilra. Beide Jungen mochten zugleich Sayuri Sawatari aus ihrer Klasse. Sowohl Sayuri als auch der „Turm“ waren für sie Symbole, Dinge, die sie jetzt nicht erreichen konnten, die sie aber in Zukunft sicher erreichen würden.\ Doch im dritten Jahr der Mittelschule bekam Sayuri plötzlich eine unerklärliche Gedächtnisstörung und wechselte nach Tokio. In einem undefinierbaren Gefühl der Leere hörten die beiden Jungen allmählich auf, das Flugzeug zu bauen, und gingen unterschiedliche Wege.\ Im Jahr 2001 trafen sich Hiroki und Takuya, inzwischen Studenten, erneut in Tokio. Sie erfuhren, dass Sayuri immer noch krank war und jahrelang schlief. Die beiden wollten sie retten. Dabei kamen sie unbewusst dem „Turm“ und der Essenz dieser Welt sowie Sayuris verborgenem Geheimnis näher.\ Können die drei an den ort zurückkehren, an dem sie einst ein Versprechen gaben ...
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