Filmtitel: Alien 4\Fremdsprachiger Titel: Alien: Resurrection\Weitere Titel: Alien 4: Auferstehung (Im Feuer wiedergeboren, Umgekehrte Art)\Produktionsfirma: 20th Century Fox\Produktionsland: USA\Regisseur: Jean-Pierre Jeunet\Drehbuch: Joss Whedon\Produzent: Walter Hill\Genre: Action, Thriller, Science-Fiction, Horror\Hauptdarsteller: Sigourney Weaver, Winona Ryder\Laufzeit: 109 min\Kinostart: 26. November 1997\Altersfreigabe: R\Sprache im Original: Englisch\Farbe: Farbe\Kassenumsatz: 161.295.658 $\Handlung:\ In einem stillen Universum fliegt ein Raumschiff namens „Betty“ zum Planeten Antares. An Bord liegen dutzende bewusstlos eingefrorene Menschen von der Erde, die nichts von der bevorstehenden Katastrophe wissen. Tatsächlich haben skrupellose Militärs und Geschäftsleute diese Menschen entführt, um sie nach Antares zu bringen und die Eier der Alien-Königin, die vor zweihundert Jahren gelegt wurden, auszubrüten. Ripley (gespielt von Sigourney Weaver) ist die Wiedergeburt eines von der Alien-Königin geborenen Alien-Menschen. Ihr Genom trägt Alien-Genetik, wodurch sie besonders stark und unberechenbar wird und zu einem „Zweigesichtigen“ wird. Auf der „Betty“ befindet sich eine junge Frau namens Call (gespielt von Winona Ryder), die versucht, den Plan zur Brut der Alien-Eier zu sabotieren. Als die „Betty“ Antares erreicht, treten unerwartete Ereignisse ein!\Dank Computereffekten wirkt der Alien diesmal noch lebensechter, mit starken Nahaufnahmen, die es dem Publikum ermöglichen, feinere Details zu sehen, als wäre man live dabei, und das Gefühl des gemeinsamen Kampfes gegen den Feind wird verstärkt. Außerdem wird durch die dualistische Natur von Ripley als Alien-Mutter und Menschheit erkundet, ob die Menschheit die Aliens oder ihre eigenen Artgenossen zerstören sollte. Im Vergleich zu Wissenschaftlern, die Menschen für Experimente benutzen und ihre eigenen Artgenossen grausam behandeln, regt dies noch mehr zum Nachdenken darüber an, ob die unmenschlichen Schmuggler und egoistischen Wissenschaftler blutrünstiger sind als die optisch schrecklichen Aliens.\Darüber hinaus sind Ripleys innere Konflikte ein dramatischer Höhepunkt. Jeder Schauspieler im Film liefert eine herausragende Leistung; ein intelligenter Mensch im Rollstuhl verwandelt diesen mithilfe eines Mechanismus in eine Waffe. Die Beziehung zu den Teammitgliedern ist besonders berührend, zugleich humorvoll und emotional. Dies ist der menschlichste Alien-Film!\Meine Bewertung:\Seit dem Erfolg des ersten Alien-Films im Jahr 1979 hat diese Reihe im Allgemeinen viele positive Kritiken erhalten. Dies ist das einzige Mal, dass alle Aliens vollständig digital erstellt wurden. Aufgrund der damaligen Technik ist das Ergebnis zwar nicht mit heutigen Standards vergleichbar, aber dennoch sehr beeindruckend. Außerdem verdient dieser Film das ‚R‘-Rating wirklich, weil er extrem eklig ist – der Computer hat dieses ekelhafte Monster detailreich dargestellt. Von den kleinen Alienwesen über die Alien-Queen bis hin zum menschenähnlichen Alien am Ende – einfach widerlich!
Effekte: 6 Punkte\Handlung: 8 Punkte\Grusel: 5 Punkte (immerhin ist es nicht so gruselig wie ein reiner Horrorfilm)\Alles in allem ein ziemlich guter Film, wenn auch sehr heftig. Ich persönlich fand das biochemische Mädchen darin sehr ansprechend.\Wer eine schwache Psyche hat oder leicht erschreckt wird, sollte ihn besser nicht sehen. Empfohlen für Fans von Monsterfilmen – wirklich sehenswert.