Gedichte: [Krähe]
Stille Nacht, Nachtkrähen erheben sich, Nachtatmen, Nachtkrähen sind still \ Dreitausend kalte Schwerter töten alle Krähen \ Nachtatmen, stehe mit meinem Herrn auf und ziehe für ihn leichte Kleider an, verabschiede mich \ Es ist nur Morgen und Abend, und doch scheint es wie drei Jahreszeiten \ Schnee wirbelt am Weidenufer \ Sieh, wessen Drachen steigen in weiter Ferne \ Der Wind trägt sie hoch hinauf in den grünen Wolkengipfel \ Wann kehrst du zurück? \ Ich warte, bis das Abendrot die schrägen Sonnenstrahlen erfüllt \ Wieder die Federkleider nehmen, leicht auf die Stirn setzen \ Für dich tanzen und singen, ein Lied der zarten Wolken auf der Elsterbrücke \ Mit dir gemeinsam am Rauschbecher \ Heute Nacht fällt Regen und schwankt über den Wushan-Bergen \ Wer kümmert sich um den zerbrochenen roten Faden \ Nur bereue ich, dass das Flüstern der Nachtkrähen zärtliche Gefühle begrub \ Eine halbe Lebensbahn begrub \ Nachtatmen, einsam im Schatten, still, lehne mich gegen das Geländer und seufze über den heftigen Abendwind, Abschied \ Drei Jahreszeiten sind vergangen, und doch scheint es wie Morgen und Abend \ Vor der Schwalbenhalle murmelnder Regen \ Unter Blumen und Blättern zärtliche Drachenfallen \ Die Fäden scheinen gebrochen, sind es aber nicht \ Dein Leben wird mich nicht sehen \ Aus der Ferne seufze ich, dass ich nur in Musik und Tanz in den Bordellen verweile \ Du, dein Pinsel färbte die Saiten, und der Wind weht über das grüne Hemd \ Weltgerichte, Dinge schwer vollständig \ Nacht für Nacht gemeinsam mit dem Mond \ Jede Nacht, Nachtkrähen in der Dämmerung \ Du sagtest einst, das lange Schwert zu führen, 3000 Krähen zu töten \ Frühlingblumen und Herbstmond mit mir durchwandert \ Regenklang unruhig, Jadeflöte kalt \ Bei Lampenlicht die Rollen dein Bild betrachte, die du mir gegeben \ Die Segel auf der anderen Seite, Hand in Hand durch die fließende Zeit, langsam weiter entfernt \ Ich verbrenne die Laute, zerreiße die Saiten, reise allein durch Tausende von Bergen und Flüssen \ Lächeln nicht wie damals einsam und kalt, fremdes Land, Nacht warm \ Plötzlich weht der Wind, Krähenrufen allmählich, wessen Tränen werden weggeweht \ Stille Nacht, Nachtkrähen erheben sich, Nachtatmen, Nachtkrähen sind still \ Dreitausend kalte Schwerter töten alle Krähen!
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