Blick auf die überlappenden Bergflanken, lausche dem tosenden Wasser der Flüsse und Meere; das rollende weltliche Leben, die unzähligen alltäglichen Angelegenheiten, alles, was die Zeit erzählt, wirkt so oberflächlich.\
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Dem Lauf der Jahre wie Gedichten und Liedern lauschend, sehe ich die Einsamkeit des Schicksals und den flüchtigen Glanz. Am Ufer des langen Flusses des Lebens stehend, betrachte ich einen Krug voller Wanderschaft, der die Traurigkeit symbolisiert. Ich bücke mich, um die eilig dahinziehenden Jahre aufzufangen, doch greifen kann ich sie nicht mehr.\
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Alte Brückenstufen aus Stein, Wasser fließt schräg; an diesem Ort hinterlässt die Weidenrute im Licht der Abendsonne ihre Schatten, unter dem Pavillondach schwingen windspielende Glöckchen, und vor dem Treffen schweben in den Worten des Abendwinds noch flüchtige, feine Nachklänge; nach der Trennung verwandeln sie sich in tropfenweise stille Gebete, die mit der mühseligen Welt und den Prüfungen des Lebens langsam die Gefühle vergangener Zeiten verblassen lassen.\
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In dieser Nacht weht der Wind, Wolken ziehen vorbei.\
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Der weitläufige Staubschleier will sich lösen, kann sich aber nicht ganz auflösen. Die prächtigen Farben der Wolken verblassen allmählich, bevor die kalten Sterne erscheinen, und in der letzten lebendigen Glut menschlicher Freuden glitzert noch ein letztes Mal der Rauch des Alltags; wehmütig blicke ich umher, schweifend in der Luft verstreuen sich Sorgen, wer kann sich abwenden, ohne eine vergangene Zeit lautlos ins Weite entgleiten zu sehen?\
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Die Jahre sind wie Wind, der den Staub des Vergangenen wegbläst. Aufgewirbelte, unvorhersehbare Strömungen verbergen die Tage der Vergangenheit. Manche Menschen, manche Dinge, tief verwurzelt in der Zeit, treten nach und nach verschwommen und sanft in die Erinnerung; man erinnert sich an die Enttäuschungen, an jene flüchtigen Schicksalsfäden.\
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Auf dem Abendpfad haltend, singe ich, vom Trunk berauscht. Ich gieße mir einen Krug Wein ein, alle Sorgen drängen in mein Herz, quälen mich bis ins Mark, der heranwehende kalte Wind klärt die Trennung, die verschwommenen Schatten des Rausches liegen still in der Einsamkeit. Ob jener Wind nicht Geschichten vergangener Zeiten bewegt, wie Rauch, in den verschlungenen Bahnen des Schicksals, mal wie Bilder, mal wie Gedichte.\
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Plötzlich blicke ich zurück, voller Beklommenheit, zitternd im weichen Inneren bei dem Seufzen des Windes.\
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Unregelmäßige Jahre, verlorene alte Träume, verblassen tief in der Erinnerung, klingen dumpf nach, voller Sehnsucht. Verwirrung. In jener regnerischen, etwas entrückten Fernwelt, schläft das Herz in einem traurigen Traum, erfüllt vom inneren Schmerz, der ewig währt.\
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In der Nacht umherwandernd, lausche ich dem Wispern des Windes; der einsame Nachthimmel erzählt leise von sanftem Kummer.\
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Feine Windgeräusche tragen Kälte, fallen in die Ohren, brechen die eigentümliche Ruhe der Nacht. Es scheint wie Gesang aus einer fernen Erinnerung, verschlungen mit Geschichten von Wind, Blumen, Schnee und Mond, Schatten formen sich mit den Gedanken und vergehen anschließend, sanft entgleitend in den Wellen vergangener Zeiten.\
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Vielleicht sind vergangene Ereignisse wirklich wie leichter Rauch, kommen unbeabsichtigt und gehen ohne Spuren.Es gibt in der Welt zu viele unvorhersehbare Veränderungen und unkontrollierbare Trennungen und Wiedervereinigungen. Die vergangene Zeit hat die einstige klare Melodie zerschmettert; die bedrückenden Spuren hinterlassen nur leichte Traurigkeit, die im Herzen eingraviert ist.\
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Durch den Staub der Welt wandernd, inmitten unaufgelöster Partikel stehend, sieht man die Landschaft wie ein Gemälde vor sich ausgebreitet. Die an den Fingerspitzen blühenden Traumbilder der Blumen ähneln den Erlebnissen von Sturm und Regen, die im entlegenen Jahr der Ufer zu Schlamm zerfallen.\
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Wer still im sanften und träumerischen Rausch die Zuneigung schreibt und leise die Erinnerungen an frühere Zeiten beschwört, um das ganze Leben zu trösten?\
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Wer im schier endlosen roten Staub der Welt einsam wandelt, die drei Geschmäcker in die Leere von allem verwandelt und sich nach vergänglicher Liebe sehnt, während die Blumen fallen...?\
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Im Rauch und Regen, wer dreht sich verängstigt um, seufzt ein melancholisches Wort und sagt ein respektvolles Wort, sodass die feuchte Traurigkeit für immer wie Rauch und Wolken verweht?\
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Dreht man die Zeit zurück, vergeht die Jugend wie Fingerschnippen; dreht man die Welt um, verweht der Rauch in einer Geste.\
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Man greift zu einem klaren und schönen Vers, zeichnet die verlorene Schönheit in einem einfachen Bild mit rotem Stift nach und erklärt die vergangenen Zeiten wie Rauch.\
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Die sanften, traurigen Echoes erklingen in einsamen Gedichten, zerfallen und werden zu einem ewigen Gedächtnis gebunden. Auf Tusche ruhend, vom Vers träumend, ein Traum, tausend Suchen...