„Shadow Blade“ ist ein Action-Adventure-Spiel mit Ninja-Thema, in dem die Spieler die Rolle eines äußerst geschickten und kampferprobten Ninjas übernehmen und versuchen müssen, einen Meister zu finden, der sie anleitet. Unterwegs müssen starke Gegner besiegt und Fallen umgangen werden. Alles, was ein Ninja an Fähigkeiten benötigt, ist erforderlich. Das Spiel legt großen Wert auf das Bewegungsdesign des Hauptcharakters; es ist prachtvoll und zeigt die Schattencharakteristik eines Ninjas perfekt.\ Das Spiel wurde vom aufstrebenden Spieleentwickler Dead Mage entwickelt. Im Bereich der mobilen Spieleentwicklung ist Dead Mage ein völliger Neuling, zuvor wurde lediglich das PC-Actionspiel „Garshasp: Temple of the Dragon“ entwickelt. „Shadow Blade“ ist ihr erstes Spiel für mobile Plattformen, hat jedoch überraschend gute Ergebnisse erzielt. Nach Veröffentlichung auf iOS ist es auch auf Android verfügbar.\ Spielgrafik & Sound:\ „Shadow Blade“ wurde mit der Unity-Engine entwickelt, die auf mobilen Plattformen weit verbreitet ist. Die Grafik erinnert stark an amerikanische Comics und ist insgesamt recht ansprechend. Da das Spiel einen Ninja als Hintergrund hat, sind japanische Elemente unverzichtbar. Es ist erkennbar, dass das Spiel in seiner Gestaltung mehrfach japanische Wohnkultur zitiert, einschließlich Eingangsbereich und Beleuchtung. Aufmerksame Spieler werden im Spiel wiederholt Bonsais von Kiefern in Innenräumen sehen; das leuchtende Grün der Nadeln sticht in den dunkelroten Farbtönen besonders hervor, und beim Level-Scoring erscheint eine dampfende Schale Ramen mit übrig gebliebenen Nudeln.\ Die Spielumgebungen sind sehr vielfältig, von dunklen Räumen über hohe Berge bis hin zu geschäftigen Städten. Die Hintergrundfarben variieren je nach Szene zwischen zwielichtig-merkwürdig und düster-drückend. Dank des sanften Übergangs zwischen den Umgebungen wird nie ein abrupter Eindruck erzeugt, was eine visuelle Ermüdung der Spieler verhindert.\ Bei den Effekten werden die flüssigen Bewegungen und stilvollen Tötungen eines Ninjas beeindruckend dargestellt. Alle Bewegungen der Charaktere sind geschmeidig und kohärent ausgeführt, wodurch das Spiel ohne Ruckeln läuft und die Stimmung nicht beeinträchtigt wird. Die realistischen, prachtvollen Bluteffekte sind ein weiteres Highlight; wenn Gegner getötet werden, sind die Effekte sowohl eindrucksvoll als auch brutal, etwa das Trennen von Ober- und Unterkörper. Für Spieler, die ein Gefühl von Tötungen suchen, bietet es definitives Vergnügen.\ Bei den Geräuschen ergänzt die amerikanisch-comix-inspirierte Grafik japanische Hintergrundmusik, die dem Gesamtbild eine ätherische Atmosphäre verleiht. Die Mischung erzeugt einen Hauch eines amerikanischen Ninja-Films; aufgrund der kulturellen Unterschiede fühlt es sich ein wenig seltsam an.Das Spielgefühl mit seinen packenden Kampfmomenten und flüssigen Interaktionen wäre ohne die passende Geräuschkulisse undenkbar. Vom Ziehen der Klinge des Ninjas bis zum Spritzen des Blutes der Gegner vor Ort erzeugt die Kombination verschiedener Soundeffekte ungeahnte Spannungsmomente. Auch wenn es kaum Handlung gibt, bleibt trotzdem ein Eintauchen in die Spielwelt möglich.
Spielmechanik & Steuerung
Als ein Actionspiel mit Ninja-Thematik ist ein reichhaltiges und stilvolles Aktionsdesign entscheidend und stellt zweifellos einen Schlüsselfaktor dar, ob das Spiel direkt die Spieler beeindruckt. In der Einführungsphase zu Beginn des Spiels startet das Tutorial mit den Bewegungen des Hauptcharakters. Es fällt auf, dass die Laufhaltung des Ninjas weniger heimlich, dafür aber etwas ungestümer wirkt.
Im Bereich der Tötungsanimationen ist in „Shadow Blade“ deutlich zu erkennen, dass die Ninjas offenbar persische Techniken studiert haben. Sie besitzen nicht nur typische Attentatsmoves der Ninjas, sondern fügen auch einige ikonische Bewegungen persischer Prinzen hinzu, wie etwa das Treten auf die Schultern der Gegner oder das Springen hinter einen Feind und ein gleichzeitiges Rückhandschwertmanöver. Die Angriffe des Hauptcharakters sind sehr abwechslungsreich und können je nach Distanz und Richtung unterschiedliche Waffen wie das Samurai-Schwert nutzen. Dass man die Waffen nicht frei wechseln und einsetzen kann, ist ein kleiner Nachteil; sonst wäre es perfekt.
Was die Steuerung angeht, bietet das Spiel zwei Modi: Wischgesten und virtuelle Tasten. Es gibt vier virtuelle Tasten: links unten auf dem Bildschirm für Vorwärts- und Rückwärtsbewegungen sowie rechts für Angriff und Sprung. In vielerlei Hinsicht ähnelt es anderen Actionspielen und umfasst Standardfunktionen wie normalen Sprung, Doppelsprung und Vorwärtssprung in der Luft. Spieler können versuchen, verschiedene Bewegungs- und Sprungaktionen mit Angriffsaktionen zu kombinieren.
Als schnelllebiges Actionspiel wird die Steuerung über virtuelle Tasten empfohlen, da sie beim Mehrfachspringen ein präziseres und besseres Gefühl vermittelt. Noch besser ist die Steuerung, wenn ein Gamepad angeschlossen ist.
Level-Design:
Das Spiel ist so aufgebaut, dass große Levels mehrere kleine Levels enthalten, die der Spieler nach und nach meistern muss. Neben den normalen, sich in der Schwierigkeit steigernden Levels gibt es auch einige besonders herausfordernde Speziallevels. Die Level sind mit unterschiedlichen Fallen und versteckten Waffen gespickt, und es gibt verschiedene Gegnertypen.
Fallen vibrieren zunächst als Warnsignal, bevor sie ausgelöst werden. Die Einstellung, dass eine Berührung tödlich ist, bedeutet, dass der Spieler nicht nur Mut, sondern auch ein gutes Vorhersagevermögen benötigt, um erfolgreich zu sein.Auf der Gegenseite gibt es neben den normalen Patrouillen noch Gegner, die mit Schusswaffen bewaffnet sind und den Spieler angreifen, sobald er in ihre Reichweite gelangt. Diese müssen vom Spieler vorrangig ausgeschaltet werden.\
Natürlich gibt es für jeden Level auch eine Drei-Sterne-Bewertung, in diesem Spiel werden die Drei-Sterne-Erfolge auf das Sammeln von Ausdauer, schwarzen Flüchen und das Einhalten von Zeitlimits ausgerichtet. Jeder Level hat Elemente, die gesammelt werden müssen, einige davon sind versteckt in schwer erkennbaren Ecken oder auf Abzweigungen. Um perfekt zu bestehen, ist es notwendig, mehrere Versuche zu starten. Um ein exzellenter Ninja zu werden, bleibt nur ständiges Üben.\
Anhand der verschiedenen Spielmechaniken erkennt man leicht, dass „Shadow Blade“ keineswegs nur auf stumpfes Zuschlagen setzt. Man kann sagen, dass es ein Spiel ist, das ausschließlich durch Technik zu meistern ist und in Bezug auf Herausforderung und Wiederspielwert anderen ähnlichen Spielen in nichts nachsteht.\
(⊙o⊙) Was? Ich muss gar nichts mehr sagen, der Autor mag dieses Spiel wirklich ziemlich gerne. Warum? Die Kampfbewegungen sehen einfach toll aus, das Blut spritzt wie ein Springbrunnen.\Natürlich muss man ein gewisses Maß an Technik haben. Wenn die Distanz zu groß ist, muss man beim Springen noch den Waffenknopf drücken, um es zu schaffen. Es gibt auch einen extrem schwierigen Level, auf dem ständig Laserstrahlen auftauchen; der Autor ist unzählige Male gestorben, bevor er die Muster herausgefunden hat.\Alles in allem muss man dieses Spiel nicht nur gut kennen, sondern auch technisch versiert sein und ein wenig Glück haben...\(Übrigens, der Autor ist nach jedem Levelabschluss immer sehr an der Schüssel Ramen auf dem Bildschirm interessiert. Sie sieht so lecker aus ′?` muah)