
Um ehrlich zu sein, war meine erste Reaktion, als ich den Namen des Spiels „Honkai Journey to the West“ sah, fassungslos. Als alter Spieler, der aus der Symbian-Ära stammt, ist es wirklich emotional, den Wandel mobiler Spiele von Java-Spielen mit einer Größe von mehreren Kilobytes zu den aktuellen 3D-Meisterwerken mitzuerleben. Zu dieser Zeit würde es noch lange spannend sein, „Cangshenlu“ zu spielen. Jetzt ziehen Sie einfach daran und Sie sehen Vollbild-Spezialeffekte und das Bild ist unglaublich exquisit.
Lassen Sie uns über „Honkai Westward Journey“ sprechen. Ich habe es versucht und möchte nicht damit prahlen. Ich denke, es ist ziemlich repräsentativ. Das Thema „Reise in den Westen“ und der zweidimensionale Malstil sind in den letzten Jahren eigentlich recht verbreitet, aber dieses Spiel hat Red Boy als Protagonisten. Es ist ein bisschen interessant. Anstelle der traditionellen vier Meister und Lehrlinge, die gegen Monster kämpfen und sich verbessern, nutzt es die Monsterperspektive, um die Krise in den drei Reichen zu lösen, was als Einspritzung von neuem Blut in das alte IP angesehen werden kann. Darüber hinaus richten sich die 3D-Modellierung und der frische japanische Stil offensichtlich an junge Benutzer. Schließlich wird der Markt für mobile Spiele mittlerweile von der Generation Z dominiert.
Aus Sicht der Branchentrends denke ich, dass diese Art von Spielen eine Richtung darstellt: verfeinerter IP-Betrieb. In der Vergangenheit war es möglich, eine große IP zu bekommen und beliebiges Gameplay hinzuzufügen, um es populär zu machen, aber das ist nicht mehr der Fall. Die Spieler sind sehr anspruchsvoll und müssen Unterschiede in der Handlung, dem Charakterdesign und dem Malstil machen. Die zweidimensionalen Formen der Götter und Monster in „Honkai Westward Journey“ sind typisch für „alte Charaktere in neuer Verpackung“. Dieser Spielstil kann nicht nur sentimentale Partys anlocken, sondern auch neue Benutzer gewinnen. Darüber hinaus zeigen die strategische Entwicklung und das Management-Gameplay, dass es bei mobilen Spielen mittlerweile nicht nur um den Kampf geht, sondern den Spielern auch den Spaß am „Wachstum“ ermöglichen. Mit dem Sammelsystem und der fragmentierten Zeit kann man sagen, dass ein Gleichgewicht zwischen Rollenspiel und Platzierungsspielen gefunden wird.
Aber ehrlich gesagt gibt es bei dieser Art von Spielen auch versteckte Gefahren. Heutzutage ist der Markt für mobile Spiele zu homogen und das Thema „Journey to the West“ ist fast abgenutzt. Ob es Spieler lange binden kann, hängt vom Rhythmus der Abläufe und Inhaltsaktualisierungen ab. Darüber hinaus wird der Lademodus mit 0 angegeben, was wahrscheinlich ein kostenloser Download und In-App-Kauf ist. Dieser Modus erfordert ein hohes Guthaben, sonst wird es leicht zu einem Betrugsspiel. Als alter Spieler hoffe ich immer noch, dass es eine solide Handlungstiefe haben kann und nicht nur auf vertikale Grafiken und Spezialeffekte angewiesen ist.
Abschließend möchte ich sagen, dass der technologische Fortschritt von „Reise in den Westen“, bei dem nur Textbefehle angepasst werden konnten, bis hin zur 3D-Version, bei der die zu kämpfenden Charaktere frei gesteuert werden können, wirklich beängstigend ist. Aber ganz gleich, wie sich die Grafik verändert, gute Geschichten und ein gutes Gameplay, das die Spieler fesseln kann, sind die Grundlage dafür, dass mobile Spiele weit kommen. 😌