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Um ehrlich zu sein, als ich das Spiel „Beach Run“ zum ersten Mal sah, dachte ich unbewusst, es sei ein weiterer Parkour, der die Haut verändert. Schließlich gibt es mittlerweile zu viele ähnliche Produkte auf dem Markt, wie zum Beispiel Subway-Parkour und Temple Escape. Sie wagen es, sie in einer sommerlichen Umgebung zu verkaufen. Wenn Sie jedoch genauer hinschauen, werden Sie feststellen, dass es sich tatsächlich um ein kostenloses Spiel handelt, das von Nanjing Daifei Network in der 5.0-Ära produziert wurde. Es war damals ein altes Unternehmen und ich fühlte mich ein wenig nostalgisch.
Ich möchte nicht prahlen, dieses Spiel hat seine Highlights. Was mich am meisten überrascht hat, war die Bedienungsmethode: Halten Sie den Bildschirm gedrückt, um das Laufen zu steuern, und lassen Sie ihn los, um zu bremsen oder zu springen. Dieses Design wirkt schlicht, fühlt sich beim Spielen aber tatsächlich überraschend solide an. Im Gegensatz zu einigen Parkour-Spielen, die eine verzögerte Berührung oder eine langsame Reaktion beim Gleiten haben, ist das Feedback von „Seaside Run“ sehr reaktionsschnell, was besonders auf alten Android-Geräten wichtig ist. Schließlich ist die Maschinenleistung des 5.0-Systems begrenzt. Die Möglichkeit, diese Art von Laufruhe zu erreichen, zeigt, dass die Entwicklung hart an der Optimierung gearbeitet hat.
Das Streckendesign ist ein Pluspunkt. Es gibt mehr als ein Dutzend Wasserstrecken, jede mit einer anderen Kombination von Hindernissen: plötzlich schwimmende Brücken, schnell rotierende Propeller und Stromschnellen, die ihren Rhythmus ändern. Ich erinnere mich, dass es in der frühen Symbian-Ära einen „Pirate Run“ gab, der ebenfalls dieses Wasserthema hatte, damals aber nur ein paar feste Hindernisse zum Hin- und Herwechseln hatte. Die Strecke in „Seaside Run“ ist dynamischer. Manchmal wird Sie das Spiegelbild der Sonne blenden und manchmal werden Sie plötzlich von den Wellen getroffen. Diese kleinen Details machen Parkour viel spannender.
Natürlich muss ich als erfahrener Spieler Fehler finden. Die Charaktermodellierung ist etwas grob, besonders beim Laufen. Die Armschwünge sind zu groß und wirken unnatürlich. Was die Soundeffekte angeht, gibt es nur einfache Geräusche von Wellen und Wassertreten, und die Hintergrundmusik hat fast keinen Sinn für Existenz. Und obwohl es viele Tracks gibt, handelt es sich bei den meisten um einen linearen Fortschritt, ohne Auswahl von Verzweigungen oder zufälligen Ereignissen, und nach längerem Spielen kann es schnell langweilig werden. Wenn man jedoch bedenkt, dass es sich um ein kostenloses Spiel ohne In-App-Käufe und ohne erzwungene Werbung handelt, ist diese Aufrichtigkeit lobenswert.
Während ich das Spiel spielte, erinnerte ich mich plötzlich an die Tage, als ich vor zehn Jahren heimlich in der hinteren Reihe des Klassenzimmers „Doodle Jump“ gespielt hatte. Zu dieser Zeit betrug der Speicher von Mobiltelefonen nur ein paar hundert Megabyte und die Spiele waren Java-Pakete mit Dutzenden von KB, aber jedes einzelne wurde mit Begeisterung gespielt. Die aktuellen Spielgrafiken sind besser, aber es fehlt ihnen das Gefühl von Reinheit. Auch wenn „Beach Run“ kein Meisterwerk ist, hat es mir zumindest ermöglicht, die entspannte Energie des „Einfach aufmachen und spielen, weglegen, ohne sich zu verheddern“ wiederzugewinnen. Wenn auch Sie das einfache und direkte Parkour-Erlebnis vermissen, können Sie es versuchen. Es kostet sowieso kein Geld. 😌