
Um ehrlich zu sein, hatte ich letzte Nacht Schlafstörungen und habe mitten in der Nacht im Mobile App Store gestöbert. Ich habe zufällig dieses Spiel namens „Deadly Company“ gesehen. Ich klickte darauf und spielte es eine Stunde lang. Es hat mich, einen 30-Jährigen, tatsächlich dazu gebracht, ein wenig von dem Impuls zurückzugewinnen, den ich in der Symbian-Ära hatte. Ich werde nicht damit prahlen, aber die heutigen Spiele sind entweder lächerlich teuer oder erfordern sich wiederholende Aufgaben, um die täglichen Aufgaben zu erledigen. Es kommt wirklich selten vor, dass ich mich beruhige und länger als zehn Minuten spiele. Aber dieses kostenlose Spiel ist wirklich interessant.
Als ich mit dem Nokia N73 „Seven Nights“ und „Hell's Requiem“ spielte, verspürte ich die Nervosität, in einer düsteren Szene vorwärts zu tappen und plötzlich von einem Monster erschreckt zu werden. Jetzt fühle ich mich immer noch verschwitzt, wenn ich daran denke. Damals betrug die Spielkapazität nur ein paar Dutzend Megabyte, aber das Leveldesign, die Monster-KI und die Atmosphärenerstellung waren überhaupt nicht zweideutig. Spätere Handyspiele wurden immer größer und die Grafik immer exquisiter, aber das immersive Gefühl, „bei jedem Schritt zu erschrecken“, wurde immer weniger.
Deadly Company erinnert mich an diese alten Leute. Es gibt kein ausgefallenes Kartenziehen, keine automatische Wegfindung, nur knallharte Erkundung und Kämpfe. Spieler müssen Aufgaben in einer geschlossenen Umgebung voller mutierter Kreaturen und seltsamer Monster erfüllen, und jedes Monster hat eine einzigartige Form und einen einzigartigen Angriffsmodus – einige kollidieren gerne frontal, andere greifen hinterhältig an und einige können sich sogar als Szenenobjekte verkleiden. Sie müssen ihre Handlungsmuster sorgfältig beobachten, verschiedene Waffen und Taktiken wählen, um mit ihnen umzugehen, und dürfen nicht rücksichtslos handeln. Diese Art von Strategie erinnert mich an die Tage, als ich „Monster Hunter“ P2G spielte und die Schwächen jedes Drachen studierte. Obwohl die Plattformen und Typen unterschiedlich sind, ist das Vergnügen, mein Gehirn zu nutzen, das gleiche.
Was mich noch mehr beeindruckt, ist, dass der Entwickler Hainan Star Jump Technology dieses Spiel tatsächlich kostenlos gemacht hat und es reibungslos auf dem Android 5.0-System läuft. Um es ganz klar auszudrücken: Viele große Hersteller verlangen, dass Sie ein paar hundert Megabyte Installationspaket installieren und mit 4 GB Speicher beginnen, um ein Kartenspiel zu erstellen, das die Haut verändert, aber am Ende ist es immer noch automatisch ein One-Stop-Kampf. Wenn man auf „Fatal Company“ zurückblickt, ist die Grafik zwar nicht erstklassig, die Optimierung aber solide, die Benutzeroberfläche einfach und das Bedienfeedback sensibel. Es ist offensichtlich etwas, das von Leuten gemacht wurde, die das Spiel wirklich verstehen.
Natürlich gibt es auch Mängel. Beispielsweise ist die Orientierungshilfe für Neulinge relativ dürftig und sie sind beim ersten Einstieg möglicherweise etwas verwirrt und wissen nicht, wohin sie zuerst gehen sollen. Der Schwierigkeitsgrad der Monster springt etwas. Manchmal ist es im ersten Raum ruhig, aber in der zweiten Ecke wird die Gruppe ausgelöscht. Aber wie konnte es damals überhaupt Tutorials auf Kindermädchenniveau für diese klassischen Spiele geben? Entstehen sie nicht alle aus der Erfahrung, die ich nach Dutzenden von Todesfällen gesammelt habe? Diese primitive Lernkurve macht es noch süchtig machender.
Wenn Sie ein alter Spieler wie ich sind, der aus der Symbian-Ära stammt, oder das immer gleiche alte Spiel „999 für einen Dollar“ satt haben, sollten Sie „Deadly Company“ genauso gut ausprobieren. Es ist nicht perfekt, aber es ist rein. Vielleicht werden Sie nach zwei Stunden des Spielens fluchen, aber wenn Sie bis zur dritten Stunde durchhalten, erinnert Sie das lange verlorene Gefühl, vom Charme des Spiels selbst fest angezogen zu werden, möglicherweise an die Nächte, in denen Sie vor zehn Jahren heimlich im Bett versteckt Videospiele gespielt haben. 😌