
Ehrlich gesagt ist die Mobile-Games-Branche in den letzten Jahren immer dynamischer geworden. Auf Schritt und Tritt werden Karten gezogen, kultiviert und mit Geld bezahlt. Jedes Bild ist schillernder als das andere, aber das Gameplay wird immer homogener. Als alter Spieler, der seit der Symbian-Ära Probleme hat, habe ich kürzlich unter einer Reihe von Meisterwerken eine interessante Kleinigkeit gefunden – „Split Brain“.
Um ehrlich zu sein, ist die Grafik dieses Spiels genauso einfach wie die der Standalone-Spiele von vor zehn Jahren, aber es ist dieser „erdige Geschmack“, der meine Augen zum Leuchten bringt. Um es ganz klar auszudrücken: Das Gameplay besteht darin, dass Sie Ihre linke und rechte Hand zwei verschiedene Minispiele gleichzeitig bedienen lassen, z. B. auf der linken Seite Flipper spielen, um den Unterschied auf der rechten Seite herauszufinden, oder mit der linken Hand ein Flugzeug steuern, um Kugeln auszuweichen, und mit der rechten Hand hundert Stockwerke nach unten spielen. Es klingt einfach, aber wenn Sie erst einmal angefangen haben, werden Sie wissen, was „Hand-Gehirn-Koordination“ ist.😅. Diese Art von Design ist eigentlich ganz beabsichtigt – es zwingt Ihre linke und rechte Gehirnhälfte dazu, Informationen gleichzeitig zu verarbeiten, ähnlich wie Sie als Kind mit der linken Hand Kreise und mit der rechten Hand Quadrate gezeichnet haben.
Lassen Sie uns über mobile Spieletrends sprechen. Heutzutage schreit die Branche nach „hochwertigen“ und „schwer orientierten“ Spielen, aber leichte und sehr soziale Spiele wie „Split Brain“ bahnen sich still und leise den Durchbruch. Sein Brain-Power-Ranking-System nutzt im Wesentlichen die Psychologie des sozialen Vergleichs, um eine Spaltung herbeizuführen. Schauen Sie sich die Logik des „Springens“ im WeChat-Minispiel an, die genau dieselbe ist. Es zeigt, dass der Markt immer ein solches soziales Spiel brauchen wird, bei dem man „jederzeit ein Spiel spielen kann und wenn man verliert, möchte man mit anderen konkurrieren.“ Im Gegenteil, diese als AAA-Meisterwerke bekannten Handyspiele sind eher eine Bühne für geldverdienende Bosse, und normale Spieler werden sich nach ein paar Tagen des Spielens langweilen.
Von Snake und Tetris in der Symbian-Ära über Cut the Rope und Angry Birds auf iOS bis hin zu den heutigen kleinen Spielen, die auf Gehirnleistung angewiesen sind, um mit Freunden zu konkurrieren, werden Sie ein Muster finden: Die Handyspiele, die wirklich populär werden können, sind entweder extrem einfach zu erlernen und schwer zu meistern, oder die soziale Kommunikation ist stark genug. Und „Split Brain“ hat beides: Es nutzt die dümmsten „Links- und Rechtskämpfe“, um knallharte Herausforderungen hervorzuheben, und es nutzt auch Ranglisten, um Spieler an die soziale Kette zu binden. Diese Art von Kombinationsschlag ist viel praktischer, als zig Millionen für CG-Animationen auszugeben.
Natürlich sind auch die Mängel offensichtlich. Der Entwickler Chuangle Tiandi ist ein kleines und mittleres Team in Shenzhen. Die Benutzeroberfläche des Spiels und die Anpassungsoptimierung können nur als bestanden angesehen werden, und die Aktualisierungshäufigkeit der Minispielbibliothek ist durchschnittlich. Aber was für ein Fahrrad brauchen Sie, wenn man bedenkt, dass es kostenlos ist? Geeignet, um in der U-Bahn zwei davon zu schlagen oder sich persönlich mit Freunden zu messen.
Abschließend möchte ich noch etwas Emotionales sagen: Wenn es bei Mobilspielen nur um leichte Verfolgungsjagden und offene Spielwelten geht, gibt es immer weniger Teams, die sich beruhigen und diese Art von „kontraintuitivem“ Gameplay betreiben können. Manchmal kehren wir zum Wesentlichen zurück und denken darüber nach, warum wir damals von „masochistischen“ Spielen wie „Split Brain“ bewegt wurden – liegt es nicht an der puren Freude, uns selbst herauszufordern? 🤔