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Apropos, ich bin kürzlich durch die „Time and Space Hunter Zone“ geschlendert und habe versehentlich auf ein neues Spiel namens „Escape Room Candy Land“ geklickt. Anfangs habe ich es mir nur nebenbei angeschaut, aber sobald ich es gespielt hatte, konnte ich nicht mehr aufhören, es zu spielen – die vertraute Rätsellösungsatmosphäre versetzte mich plötzlich in den Sommer zurück, als ich die ganze Nacht damit verbrachte, „Mysterious Island“ auf der PSP zu pushen.
Das Spiel erzählt die Geschichte einer Moderatorin namens Deborah Whitwick, die bei einem Empfang im Museum of History plötzlich von einem unbekannten Virus befallen wurde und daraufhin ganz New York in Panik geriet. Als Experte für alte Sprachen wurde ich dringend auf den Archipel geschickt, um den Ursprung der Epidemie zu finden. Die Eröffnungsanimation, gepaart mit dem schwach beleuchteten Museumskorridor, erinnerte mich an die Spannung, die ich verspürte, als ich alleine das Unbekannte erkundete, als ich „Lost in Blue“ auf dem NDS spielte.
Was mich an diesem Spiel am meisten überrascht, ist, dass es die „langsame Immersion“-Qualität der Handheld-Ära beibehält. Im Gegensatz zu vielen Handyspielen heutzutage können Sie hier Geld verdienen, Karten ziehen und tägliche Belohnungen verdienen. „Escape Room Candy Land“ ist ein völlig origineller Rätsellösungsprozess: Kisten und Schränke durchstöbern, um Hinweise zu finden, Puzzleteile zusammensetzen, um Requisiten zusammenzusetzen, und Mechanismen lösen, um die Handlung auszulösen. Auch die mobile Bedienung ist sehr reibungslos. Die Interaktion zwischen virtuellem Joystick und Klick ist empfindlicher als die Kreuztasten von GBA damals.
Ich habe es speziell mit der Originalversion verglichen (falls es eine Original-Handheld-Version gibt): Die mobile Version hat die Grafik optimiert, aber das nostalgische Gefühl von „Pixelstil + handgemalten Szenen“ geht überhaupt nicht verloren. Vor allem die alten Schreibmaschinen, vergilbten Karten und rostigen Eisenschlösser in der Szene – jedes Mal, wenn das Rätsel erfolgreich gelöst wird, ist der tiefe Klavierklang in der Hintergrundmusik genau so, wie man ihn damals aus den PSP-Lautsprechern hörte.
Was das Thema betrifft, sind die aktuellen Puzzle-Handyspiele entweder eine Neuauflage von „Escape Room“ oder ein Stapel von „Horror-Rätseln“. Aber „Escape Room Candy Land“ verbindet „alte Sprachen“, „Geschichtsmuseen“ und „Verfolgbarkeit von Viren“ und hat ein wunderbares Gefühl wie ein Mashup aus „Syberia“ und „Ace Attorney“. Jedes Mal, wenn ich ein Stück alten Textes entziffere, ist es, als würde ich das Elfenrätsel „Goldene Sonne“ auf GBA lösen, und meine Großhirnrinde ist taub.
Natürlich gibt es auch Nachteile: Der Vorgang ist relativ kurz, der Abschluss des Levels dauert etwa zwei bis drei Stunden, der Lademodus beträgt 0 Yuan und es gibt keine In-App-Käufe. Es fühlt sich an, als ob der Entwickler es nur zum Üben nutzt. Aber wenn man es aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, ist das wie an dem Nachmittag, an dem man sich als Kind die Originalkassette nicht leisten konnte und an dem man den Simulator auf dem Computer spielt, um „Zelda“ durchzuspielen – eine kurze Überraschung, aber ein endloser Nachgeschmack.
Ein letztes Wort: Wenn Sie ein alter Spieler sind, der die „Escape Room“-Reihe auf einer Handheld-Konsole gespielt hat, oder den Denkrhythmus von „Ace Attorney“ mögen, wird Ihnen dieses Spiel auf jeden Fall das Gefühl geben, wieder jung zu sein. Besonders die Rätsel mit antiken Charakteren, die nicht so schwierig sind, dass Ihr Telefon kaputt geht, Sie aber eine halbe Stunde lang am Kopf kratzen lassen – genau wie in jenen Nächten, in denen Sie sich unter der Bettdecke versteckten und mit dem Gehirnverbrennungsmechanismus auf dem NDS-Bildschirm konkurrierten. 😌
Anhang: Das Spiel hat jetzt einen Download-Link in der „Time and Space Hunter Zone“ und Version 5.0 ist perfekt angepasst. Fragen Sie mich nicht, woher ich das weiß, es ist nur die letzte Sturheit erfahrener GBA-Emulator-Spieler. 📱