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Ehrlich gesagt war meine erste Reaktion nach der Lektüre der Einleitung zu „Ace War“ etwas emotional. Ich prahle nicht, ich spiele es seit der Saipan-Ära und habe wirklich das Gefühl, die Entwicklung mobiler Spiele miterlebt zu haben. Von Snake und Tetris in den Anfangsjahren über RPGs auf der Java-Plattform bis hin zu verschiedenen Hits nach dem Aufkommen von Smartphones kann man ohne Übertreibung sagen, dass die Veränderungen bei Mobilspielen in den letzten zehn Jahren weltbewegend waren.
Die „Kurzzeit-Überlebensmethode“ von „Ace War“ ist eigentlich recht interessant. In der Vergangenheit verfolgten die meisten postapokalyptischen Überlebensspiele langfristige Operationen, wie den Aufbau einer Basis und das Horten von Ressourcen. Ein Spiel kann mehrere Stunden dauern. Heutzutage ist die Zeit der Nutzer mobiler Spiele jedoch fragmentierter und dieses „Ein Spiel pro halbe Stunde“-Design entspricht eher dem aktuellen Rhythmus. Gepaart mit der mehrdimensionalen Konfrontation zu Lande, zu Wasser und in der Luft lässt sich erkennen, dass sich die Entwickler viel Mühe gegeben haben, Strategie und Spannung in Einklang zu bringen – es gibt keine absolute Dominanz der Feuerkraft, sondern nur eine sich ständig verändernde Kampfsituation. Diese Einstellung ist gut für die Wettbewerbsfähigkeit.
Den Branchentrends nach zu urteilen, halte ich diese Richtung für klug. Nach 2023 werden sich anspruchsvolle Mobilspiele differenzieren. Einige verfolgen die Immersion und soziale Systeme auf extremere Weise, während andere, wie „Ace War“, die Länge eines einzelnen Spiels verkürzen und den Rhythmus der Konfrontation verstärken. Ich habe auch die Entwicklungen des Entwicklers Tianjin Hero Interactive Entertainment in den letzten zwei Jahren aufmerksam verfolgt. Sie scheinen dieses „High-Density-Erlebnis“-Gameplay aufpoliert zu haben, das nicht mehr mit der damaligen Denkweise von „Brawl Westward Journey“ übereinstimmt.
Als alter Spieler möchte ich natürlich noch erwähnen: Die Grafik und das Bediengefühl sind das Lebenselixier von Doomsday-Survival-Spielen. Es ist schwierig, allein aus der Einleitung eine Schlussfolgerung zu ziehen. Aber zumindest konzeptionell folgt es mehreren aktuellen Trends: Fragmentierung, starke Konfrontation und mehrdimensionaler Kampf. Vielleicht spiele ich es das nächste Mal und schreibe später eine ausführliche Rezension. Wenn es die apokalyptische Atmosphäre bewahren kann, ohne dass sich die Spieler unwohl fühlen, wird es ein seltenes und gutes Werk sein😊.