
Ich habe kürzlich das Spiel „Escape Room Survival Series 2: The Ultimate Secret Agent“ gespielt. Ehrlich gesagt, als ich zum ersten Mal den Text sah, der immer wieder „versteckte Objekte“ und „seltsames Licht“ stapelte, dachte ich fast, es sei ein halbfertiges Produkt einer maschinellen Übersetzung. Aber nachdem man es tatsächlich gespielt hat, gibt es einige Dinge, über die es sich zu sprechen lohnt.
Beginnen wir mit dem intuitivsten Bild. Das Spiel als Ganzes folgt einem düsteren europäischen antiken Stadtstil. Die Szenenmodellierung ist recht detailliert und die Licht- und Schatteneffekte sind recht zufriedenstellend. Allerdings ist die Qualität der Texturen offensichtlich nicht so gut wie die hochauflösende Textur der „The Room“-Serie und auch nicht der einzigartige Charme des handgemalten Stils der „Rust Lake“-Serie. Besonders die Details von Charakteren und Objekten, die Kanten sind an manchen Stellen offensichtlich gezackt und einige interaktive Elemente sind sogar etwas „unsichtbar“ und müssen blind ausgelöst werden. Wenn ich 10 Punkte erreichen würde, würde ich dem Bild eine 6,5 geben, was passabel, aber nicht atemberaubend genug ist.
Das Gameplay ist eine Standardkombination aus „Objekte finden + Rätsel lösen“. Sie müssen in großen Szenen bestimmte Gegenstände finden und diese zu Werkzeugen kombinieren, um neue Bereiche freizuschalten. Dieses Genre ist tatsächlich sehr ausgereift. Wie bei der „Escape from the Cube“-Reihe geht es im Kern darum, die Beobachtungs- und Assoziationsfähigkeit zu testen. Allerdings ist die Logik der Rätsel in diesem Spiel relativ einfach und es kommt grundsätzlich nicht vor, dass man länger als 5 Minuten stecken bleibt, was es für Anfänger sehr geeignet macht. Im Vergleich dazu ist die Entschlüsselung mechanischer Strukturen wie „The Da Vinci's Chamber“ viel anspruchsvoller, während die Rätsel in der „Rust Lake“-Reihe oft Versuch und Irrtum und sogar das Anfertigen von Notizen erfordern. Dieses Spiel gehört zum „Casual-Level“ und eignet sich für Gelegenheitsspiele in der Freizeit.
Was Kryptongold betrifft, heißt es auf der offiziellen Website, dass keine Gebühr erhoben wird. Nach meiner tatsächlichen Erfahrung gibt es tatsächlich keine Pop-ups für In-App-Käufe und keine physischen Einschränkungen. Bitte beachten Sie jedoch, dass es derzeit nur unter dem 5.0-System läuft und die Wahrscheinlichkeit besteht, dass bei jedem Beenden des Spiels Interstitial-Anzeigen eingeblendet werden. Die Häufigkeit ist akzeptabel und es erscheint etwa alle 15 Spielminuten. Im Vergleich zu vielen kostenlosen Spielen, bei denen Sie plötzlich gezwungen sind, mitten im Spiel eine 30-sekündige Werbung anzusehen, ist dies eine gute Idee. Im Vergleich zur „Labyrinth“-Serie, deren Kaufpreis 30 Yuan beträgt, kostet jedes Spiel von „Rust Lake“ 6-12 Yuan. Dieses Spiel ist sehr aufrichtig und bietet den Einstieg zum Nulltarif.
Soziale Merkmale sind nahezu Null. Es gibt keine Bestenlisten, kein Online-Spiel oder irgendeine Multiplayer-Interaktion. Wenn Sie gerne alleine Rätsel lösen, ist dieses „Einzelspieler-Feeling“ tatsächlich von Vorteil. Wenn Sie jedoch Fortschritte teilen oder um Hilfe bitten möchten, können Sie nur Screenshots machen und diese im Forum veröffentlichen. Unter ähnlichen Spielen ist „Escape Room Player Community“ mit einem öffentlichen Diskussionsbereich relativ selten und die meisten Puzzlespiele sind im Autismusmodus.
Im horizontalen Vergleich: Die Grafik ist nicht so gut wie bei „Labyrinth“, die Kunstfertigkeit ist nicht so gut wie bei „Rust Lake“ und die Komplexität der Rätsel ist nicht so gut wie bei „Da Vincis Geheimkammer“, aber in kostenlosen Spielen ist sie viel besser als diese „Pseudo-Geheimräume“ mit Drei-Spiele-Cheats. Der größte Vorteil besteht darin, dass kein Druck besteht, Geld auszugeben, und dass der Rhythmus des Rätsellösens reibungslos verläuft. Die Nachteile sind, dass die Optimierung durchschnittlich ist, das Klick-Feedback in einigen Szenen verzögert ist und die Copywriting-Übersetzung offensichtlich maschinell übersetzt wird. „Wandering in a haunted city“ weist beispielsweise offensichtliche Sprachprobleme auf, die das Gefühl des Eintauchens beeinträchtigen.
Fassen Sie die Vor- und Nachteile zusammen:
Vorteile: Völlig kostenlos und ohne In-App-Käufe, der Schwierigkeitsgrad des Rätsels ist moderat und für Anfänger geeignet, und die Atmosphäre der Szene ist akzeptabel.
Nachteile: Grobe Bilddetails, offensichtliche maschinelle Übersetzung des Texts, gelegentliche Werbeunterbrechungen
Auf einer 10-Punkte-Skala würde ich eine 7 geben. Es ist nicht erstaunlich genug, aber es kann Ihnen ein passables Geheimraumerlebnis von 2-3 Stunden zum Nulltarif bieten. Es wird denjenigen empfohlen, die kein Geld ausgeben, aber ernsthafte Puzzlespiele spielen möchten. Wenn Sie jedoch auf der Suche nach Top-Qualität sind, ist es besser, den Rabatt zu nutzen und „Labyrinth“ oder „Rust Lake“ zu kaufen.