
Ehrlich gesagt bin ich als alter Spieler aus der Symbian-Ära eigentlich ziemlich wählerisch, was Actionspiele auf Mobiltelefonen angeht. Die Tage, als ich „Seven Nights“ und „Heaven and Earth“ auf dem Nokia N73 gespielt habe, sind mir noch in Erinnerung. Zu dieser Zeit war der Bildschirm eines Mobiltelefons klein und die Leistung begrenzt, aber jeder Vorgang erforderte echte Anstrengung. Später, mit dem Aufkommen von Smartphones, gab es immer mehr beispiellose Spiele, aber es gab nur wenige, die ich spielen konnte.
Fairerweise muss ich sagen, dass ich keine großen Erwartungen hatte, als ich anfing, „Kyoku Musou 2“ zu spielen. Schließlich kosteten die im Inland produzierten Musou auf dem Markt entweder Geld für den Hautersatz oder sie hatten kein Gespür für das Hacken von Holzstapeln. Aber nachdem ich dieses Mal gespielt habe, muss ich zugeben – dieser Typ hat etwas.
Auf dem Bild können Sie auf den ersten Blick die Erlesenheit des nationalen Charmes spüren. Die Textur der Rüstung des Generals, die Rostflecken und Muster auf den Waffen und sogar das Flattern der Mähne des Pferdes sind alle sehr schön. Vor allem die Spezialeffekte beim Spielen von Fertigkeiten, Licht, Schatten und Partikel in Kombination mit hohen Bildraten, vermitteln nicht das Lichtverschmutzungsgefühl billiger Handyspiele, haben aber ein wenig die Illusion, „Dynasty Warriors“ auf dem PC zu spielen. Natürlich wäre es Schikane, wenn man darauf beharren würde, es mit der Konsole zu vergleichen, aber auf einem Bildschirm dieser Größe liegt es bereits auf Top-Niveau.
Das Bediengefühl hat mich am meisten überrascht. Dieses Spiel prahlt nicht, es vereint wirklich „beispiellose“ und „Hardcore-Action“. Die Fähigkeiten jedes Generals haben ihre eigenen Eigenschaften, und das Ausweichen während der Bewegung ist nicht nur eine Dekoration – man muss tatsächlich nach vorne schauen und dem aufgeladenen Angriff des BOSS ausweichen, anstatt stillzustehen und zu versuchen, Wert zu gewinnen. Das Gefühl, wie tausend grasschneidende Soldaten zu sein, ist immer noch da, aber wenn man am Ende des Levels den Generälen gegenübersteht, muss man zu den Einführungsoperationen des ARPG zurückkehren, Bewegungen ausführen, ausweichen und Schlupflöcher finden, mit einem guten Gespür für den Rhythmus. Das erinnert mich an das Gefühl, das ich hatte, als ich „Warrior Orochi“ auf der PSP gespielt habe, was sowohl dekomprimierend als auch herausfordernd war.
Tatsächlich war ich zunächst nicht optimistisch, was den 60v60-Schlachtfeldmodus angeht. Ich hatte immer das Gefühl, dass, wenn mehrere Personen am Telefon denselben Bildschirm teilen, der Rahmen herunterfällt oder die Tastatur scrollt. Nachdem ich es tatsächlich gespielt hatte, stellte ich fest, dass die Optimierung ziemlich gut war, zumindest gab es bei meinem alten Modell keine offensichtliche Verzögerung. Und was er über „fairen Wettbewerb, nicht kämpfen, sondern sich auf die Operation konzentrieren“ sagte, ist kein leeres Gerede – ich spiele PVP mit einem 0-Krypton-Konto und kann gegen viele Krypton-Spieler gewinnen, indem ich mich einfach auf die Operation verlasse, was selten und wertvoll ist. Sie müssen wissen, dass es heutzutage zu viele Handyspiele gibt. Der Boss kann jedes Mal Geld verdienen, und es bleiben nur noch wenige Bosse übrig, die sich gegenseitig töten, während sie auf der Plattform spielen. Gewöhnliche Spieler können nur als Kanonenfutter verwendet werden.
In Bezug auf Handlung und Weltanschauung handelt es sich immer noch um den klassischen Rahmen der Drei Königreiche, aber das Spiel nimmt eine Struktur an, die einer „fragmentierten Erzählung“ ähnelt, indem persönliche Biografien von Militärkommandanten und kleinen Theatern in die Levels eingestreut werden, sodass Sie nicht das Gefühl haben, dass Sie während des gesamten Prozesses nur Bilder durcheinander schieben. Um ehrlich zu sein, haben Erwachsene heutzutage nur noch begrenzte Zeit zum Spielen, daher ist dieses Design besser geeignet als diejenigen, die langfristige Aufgaben aufschieben.
Das Einzige, was ich bedauere, ist, dass das Lademodell zwar besagt, dass es eine Grundgebühr von 0 gibt, es aber dennoch einige In-App-Kaufelemente im Spiel gibt, wie zum Beispiel Skins und allgemeine Upgrade-Materialien. Aber zum Glück kann man es spielen, ohne es zu kaufen, aber das Entwicklungstempo wird etwas langsamer sein. Als alter Spieler verstehe ich, dass es heutzutage eine Einnahmequelle für mobile Spiele geben muss. Solange es das Kernerlebnis nicht beeinträchtigt, kann ich es akzeptieren.
Insgesamt ist dieses „Ji Musou 2“ das am wenigsten oberflächliche heimische Musou-Spiel, das ich in den letzten zwei Jahren gespielt habe. Wenn Sie ein alter Spieler aus der eigenständigen Warriors-Ära sind oder einfach nur ein Three Kingdoms-Actionspiel suchen, das online funktioniert, eine anständige Grafik hat und nicht zu teuer ist, können Sie es versuchen. Vielleicht bekomme ich das Gefühl zurück, Handyspiele unter dem Schreibtisch zu spielen. 😌