
Kürzlich kaufte ein Freund ein Handyspiel namens „Monster Train“. Ursprünglich dachte ich, es sei ein Gelegenheitskartenspiel, aber je mehr ich es spielte, desto mehr wurde ich süchtig danach. Sogar ein E-Sport-Veteran wie ich, der das ganze Jahr über KPL und LPL geschaut hat, begann, deren Wettbewerbslogik ernsthaft zu analysieren.
Lassen Sie uns zunächst über den Kernmechanismus sprechen: Die Spieler müssen Monster im Höllenzug einsetzen, um mehrere vertikale Schlachtfelder zu verteidigen, und gleichzeitig Monster schicken, um den Zug des Gegners anzugreifen. Anders als beim traditionellen Kartenspiel-Site-Austausch liegt der Schwerpunkt hier auf der Mehrkanal-Truppenaufteilung und Ressourcenplanung, die ein wenig einer Kombination aus Divisions- und Gruppenkämpfen in MOBA ähnelt. Die zufällig generierten Decks und Upgrade-Routen in jeder Runde machen den Kampf äußerst abwechslungsreich.
Aus der Balance-Perspektive sind die Leistungsunterschiede zwischen den verschiedenen Rassen in der aktuellen Version recht interessant. Der Shadow Clan spielt einen Stealth-Burst-Stil, ähnlich wie King Lanling in Honor of Kings. Im Frühstadium ist die Unterdrückung stark ausgeprägt, im späteren Stadium lässt sie sich jedoch leicht durch AOE beseitigen. Der Melt Clan spielt einen Burning Stack, wie die Snowball-Besetzung in der LPL. Sobald der Rhythmus unterbrochen ist, fällt es schwer, sich umzudrehen. Gegenwärtig ist das Samenwachstumssystem der erwachten Familie relativ stabil, es gibt viele Kontroll- und Lösungsmethoden und die Gewinnratenkurve ist ziemlich glatt. Es kann als die Wahl für die Version T1 angesehen werden.
Das neueste offizielle Update hat jedoch den Brennschadenskoeffizienten der Melt-Familie angepasst und den Gesundheitswert einer bestimmten Kernkarte der Awakening-Familie geschwächt. Diese präzise Temperaturregelung ist der Idee der Anpassung der Heldenwerte in KPL sehr ähnlich. Dies zeigt, dass die Entwickler weiterhin auf das Wettbewerbsumfeld geachtet und nicht zugelassen haben, dass eine Routine dominiert.
Eine Sache, die mich überrascht, ist, dass es in diesem Spiel fast keine Abfallkarten gibt. Im Gegensatz zu vielen Kartenspielen, bei denen es immer mehrere Abwasserkanäle gibt, kann jede Karte eine Rolle in einer bestimmten Position und Kombination auf dem Schlachtfeld spielen. Dies bietet die Grundlage für veränderbare Taktiken und erfordert außerdem ein tieferes Verständnis der Spieler für das Deck.
Natürlich gibt es auch Bereiche, die einer Optimierung bedürfen. Beispielsweise sind einige Upgrade-Optionen auf hohem Level zu mächtig und zu zufällig, was zu einem etwas höheren Glücksniveau führt. Der Matching-Mechanismus von Ranglistenspielen führt gelegentlich zu Spielen mit großen Rangunterschieden, und das Erlebnis ist etwas unzusammenhängend.
Generell schneidet „Monster Train“ als kostenloses Handyspiel in puncto Strategiespiel und Wettbewerbsgerechtigkeit gut ab. Wenn Ihnen das Gefühl der Wahl zwischen Auto-Schach oder traditionellem TCG gefällt und Sie neue Multi-Line-Operationen erleben möchten, ist es einen Versuch wert. Weiß übrigens jemand, ob dieses Spiel in Zukunft ein Zuschauersystem haben wird? Ich möchte unbedingt die Zugspiele der Topspieler sehen 🚂