
Ich erinnere mich noch an die Tage, als ich mich unter der Bettdecke versteckte und die Java-Version von „Super Racing“ auf diesem kleinen kaputten Mobiltelefon spielte, dessen Bildschirm völlig nutzlos war. Damals gab es weder einen Schwerkraftsensor noch eine 3D-Engine. Ich habe mich einfach auf eine Zifferntaste verlassen, um mich nach links und rechts zu bewegen. Meine Handflächen schwitzten, als ich über die schroffen Bergstraßen holperte. Wenn ich jetzt die remasterte Version auf Android/iOS spiele, ist das Bild viel höher aufgelöst und die grünen Berge und Bäume sehen aus wie ein Hintergrundbild, aber ich habe immer das Gefühl, dass ihm die Sturheit des Jahres fehlt, als ich feststeckte, aber nicht aufhören konnte.
Ehrlich gesagt ist das Schlimmste an diesem Spiel die Geländegestaltung. Sie betrachten es als eine flache Bergstraße, aber wenn Sie hinübereilen, stellen Sie fest, dass sie voller versteckter Gruben und Kies ist und daneben eine Reihe von Benzinfässern für Sie steht. In der Originalversion werden diese Hindernisse als „unprätentiös“ bezeichnet: Fässer mit Pixelblöcken, quadratische Behälter, beim Aufprall ertönt ein „Klingeln“, das Auto überschlägt sich und fährt weiter. Es ist sehr Hardcore. Was ist mit der Replik? Die Hindernisse sind recht raffiniert, mit Glanz und Schatten, allerdings ist die Kollisionserkennung teilweise noch verwirrender als in der Originalversion. Auch wenn es vorbeigegangen ist, zählt es nicht als Treffer. Ich war so wütend, dass ich mir auf den Oberschenkel schlug.
Das Klassischste an der Originalversion ist das „Half-Beat“-Bediengefühl. Es kommt zu einer Verzögerung am Lenkrad und die Bremsen müssen deutlich früher abgebremst werden. Bei scharfen Kurven musst du den Richtungsknopf genauso sanft drücken wie bei deiner ersten Liebe, sonst wirst du in wenigen Minuten von der Strecke geworfen. Jetzt hat die Reproduktionsversion die Steuerung optimiert und lässt sich sanfter treffen, wohin man zeigt, aber das Erfolgserlebnis, „mit dem Auto zu konkurrieren“, ist verschwunden. Aus dieser Art von Ungeschicklichkeit entsteht die Jugend.
Allerdings ist es kostenlos🆓 und der Entwickler Nanjing Yuanji gilt auch als gewissenhaft. Es gibt keine physischen Einschränkungen oder Goldbeschleunigung wie bei einigen Handyspielen. Es hat immer noch den unschuldigen Geschmack eines Levels nach dem anderen. Ich habe immer noch die alte Version des JAR-Simulators auf meinem Handy. Das Spielen zwischen der alten und der neuen Version ist, als würde man in einer anderen Zeit und an einem anderen Ort auf derselben Bergstraße laufen. Welches ist Ihrer Meinung nach besser? Ich kann es nicht sagen, aber jedes Mal, wenn ich das Geräusch des Motors im Tal höre, habe ich das Gefühl, dass dies wahrscheinlich die „Nachstellung der Jugend“ für unsere Gruppe ist🏁