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Sobald Sie „Highest Alert“ öffnen, lässt der Satz „Yes Commander“ die Herzen der Menschen wirklich erzittern. Als alter Spieler, der aus der Alarmstufe Rot stammt, gebe ich zu, dass dieser emotionale Filter sehr stark ist. Da wir aber horizontal vergleichen wollen, haben wir den Filter entfernt und es mit mehreren ähnlichen RTS-Handyspielen auf dem Markt verglichen, wobei wir die vier Dimensionen Grafik/Gameplay/Geld/soziale Interaktion herangezogen haben.
Was die Grafik angeht, nimmt „Highest Alert“ ehrlich gesagt einen Retro-Pixel-Stil an, und die Einheitenmodellierung und Explosionsspezialeffekte haben einen deutlichen „20-Jahre-Stil“. Im Vergleich zur hochauflösenden 3D-Modellierung von „Global Operations“ liegt die Präzision weit zurück; Im Vergleich zum realistischen Kriegsstil von „War and Order“ wirkt es noch rauer. Aber das Merkwürdige ist, dass diese Rauheit in hohem Maße mit dem Originalmaterial von Alarmstufe Rot übereinstimmt und sich beim Abspielen unerklärlich vertraut anfühlt. Wenn Sie auf der Suche nach Grafiken der nächsten Generation sind, dann ist dieses Spiel ein Kinderspiel. Wenn Sie nach „innerem Geschmack“ suchen, dann besteht es den Test.
In Bezug auf das Gameplay ist dies der Hauptvorteil. Es reproduziert im Grunde die klassischen Mechanismen von Alarmstufe Rot wie militärische Konflikte, Basisbau, Ressourcensammlung und Blitzkrieg. Sie können Truppen auswählen, indem Sie Kästchen auf der Feldkarte ziehen. Obwohl das Bediengefühl vereinfacht ist, ist die Idee immer noch vorhanden. Wenn man „Red Alert OL“ horizontal vergleicht, konzentriert man sich mehr auf den SLG-Städtebau und die Strategieentwicklung, und der Kampf ist wie eine Kollision von Zetteln; Obwohl „Global Operations“ eher einem traditionellen RTS ähnelt, ist das Tempo zu hoch und Anfänger können überhaupt nicht reagieren. Der Rhythmus von „Highest Alert“ liegt irgendwo dazwischen. Das Level-Design konzentriert sich auf die Zuordnung von Einheiten und das Timing der Fertigkeiten und nicht nur auf die Kampfgeschwindigkeit der Hand. Dies ist für erfahrene Spieler mit behinderten Händen wie mich recht angenehm. Die Mängel bestehen jedoch darin, dass die Balance der Einheiten etwas schlecht ist und die Werte einiger Level offensichtlich übertrieben sind, sodass Sie gezwungen sind, bestimmte Einheiten zu trainieren. Der Grad der Freiheit sei mit dem „willkürlichen Vorgehen der Marine und Luftwaffe“ von Alarmstufe Rot nicht zu vergleichen.
Der entscheidende Punkt ist Krypton-Gold. Das Spiel wird als „Paid Mode 0“ beworben. Auf den ersten Blick scheint es kostenlos zu sein, tatsächlich handelt es sich jedoch um einen typischen F2P+-In-App-Kauf. Verglichen mit der „Mit dir spielen, ohne Geld aufzuladen“-Einstellung von „Red Alert OL“ ist „Highest Alert“ relativ mild – es gibt endlose Monatskarten, Wachstumsfonds und zeitlich begrenzte Geschenkpakete, aber die Zero Krypton Party kann die meisten Level schaffen, indem sie langsam daran arbeitet, Ressourcen zu sparen. Es ist nur so, dass man in den späteren Phasen, wenn man fortgeschrittene Einheiten freischalten oder schnell upgraden möchte, ewig hart arbeiten muss, wenn man es nicht tut. Die Skin-Gebühr ist großzügiger als die von „Global Operations“, aber immer noch „authentischer“ als die von „Knives Out“, wo nur Skins verkauft werden. Kurz gesagt, Krypton-Gold kann Zeit sparen, kann aber nicht gegen technologische Zerkleinerung eingetauscht werden. Die Kluft zwischen Zivilisten und Reichen liegt hauptsächlich im Fortschritt und nicht in der absoluten Kampfkraft.
Was die soziale Interaktion angeht, gibt es in diesem Spiel Legionskämpfe, serverübergreifende Kämpfe und Team-Dungeons, aber die Gesamtatmosphäre ist sehr „leicht“. Im Gegensatz zu „Red Alert OL“, das über komplizierte Bündnisdiplomatie und nationale Kriegspolitik verfügt, ist die soziale Interaktion von „Highest Alert“ eher eine leichte Zusammenarbeit, bei der es darum geht, „ein paar Kameraden zu finden, um Bilder zusammenzuschieben“. Das Lebhafteste im Chat-Kanal ist die Diskussion über Lineup-Matching und Level-Strategien. Das Gefühl der gegenseitigen Hilfe von „Alter Bruder ist stabil“ ist tatsächlich angenehmer als bei vielen großen Allianzen der SLG Lille. Allerdings habe ich persönlich das Gefühl, dass die Planung nicht tief genug in die sozialen Netzwerke eindringt. Die Interaktion mit Freunden dient im Grunde nur dazu, in Kämpfen zu helfen und körperliche Energie zu senden. Es mangelt an einem tiefergehenden interaktiven Gameplay, was in der späteren Zeit zu einer mittelmäßigen sozialen Bindung führt.
Abschließend noch eine horizontale Zusammenfassung: Wenn man „Red Alert OL“, „Global Operations“ und „War and Order“ damit vergleicht, liegt die größte Konkurrenzfähigkeit von „Highest Alert“ nicht in der Grafik oder dem Krypton-Gold-System, sondern in seiner „Wiederherstellung des klassischen Gameplays“ und der „moderaten Vereinfachung mobiler Spiele“. Es ist, als würde man die Erinnerung an die Alarmstufe Rot in ein nostalgisches Fastfood verwandeln, mit dem man jederzeit beginnen kann – nicht exquisit, aber sättigend und authentisch im Geschmack. Es eignet sich für erfahrene Spieler, die es wirklich lieben und die Zeit finden, online zu spielen, und es eignet sich auch für neue Spieler, die es als Sprungbrett für den Einstieg in RTS nutzen möchten.
Was die Bewertung angeht, würde ich 7,5/10 geben. Der emotionale Bonus beträgt +0,5, das Bild ist zu alt -1, das Gleichgewicht in der späteren Phase beträgt -1, die soziale Tiefe beträgt -0,5 und das Kern-Gameplay beträgt +1. Empfehlenswert für alle, die wie ich ab und zu „Kommandant“ in der Stahlbetonstadt sein wollen. Ob ich dich behalten kann, hängt davon ab, wie viel die Erinnerungen an deine Jugend wert sind. 😌