
Ich erinnere mich noch daran, wie ich in der Mittelschule einen Monat Geld für das Frühstück gespart und mir heimlich eine D-Version-Kassette von „Resident Evil 2“ gekauft habe. Als ich mich nachts im Bett versteckte, den kleinen Bildschirm des GBA ohne Hintergrundbeleuchtung benutzte und dem leisen Brüllen der Zombies über die Kopfhörer lauschte, waren meine Handflächen ganz verschwitzt. Diese Art von Spannung macht meine Kopfhaut taub, selbst wenn ich darüber nachdenke. Später habe ich drei Tage und drei Nächte lang „Silent Hill“ auf der PSP gespielt. Als der Akku leer war, schloss ich das Ladegerät an und spielte weiter.
Als mir ein Freund „Survivor“ von Amway schenkte, war ich ein wenig verächtlich. Handyspiel? Replik? Kann es den gleichen inneren Geschmack haben wie zuvor?
Es ist so lecker geworden. 😅
Um ehrlich zu sein, was mich an diesem Spiel am meisten überrascht, ist die Verzweiflung, „im Moment zu leben“. Es gibt keine Haupthandlung, keinen Helden, der die Welt rettet, Sie sind nur ein gewöhnlicher Mensch, der in den Mülltonnen in den Ruinen der Zombie-Belagerung wühlt. Vorräte werden zufällig aktualisiert und Zombies erscheinen zufällig. Sie können in der nächsten Sekunde eine Pistole in die Hand nehmen oder um die Ecke auf eine Gruppe Zombies stoßen. Diese Art von Ungewissheit lässt mein Herz höher schlagen als die klassischen Zombiespiele mit festen Skripten damals.
Im Vergleich dazu ähneln die Zombiespiele der älteren Generation eher einem gut choreografierten Horrorfilm. Die Handlung, die Level und die Bosskämpfe sind alle gut gestaltet. Wenn Sie sterben und es noch einmal versuchen, können Sie das Level immer noch bestehen, indem Sie es noch ein paar Mal versuchen. Aber „Survivor“ ist anders, es gleicht eher einem lebenden Sandkasten. Die Gasse, in der Sie sich heute verstecken, kann morgen zu einem Haufen Zombies werden. Das sichere Haus, in dem Sie das letzte Mal Vorräte versteckt haben, könnte aufgrund einer NPC-Begegnung freigelegt werden. Es gibt kein Sicherheitsgefühl und man kämpft ständig ums Überleben. Eine solche Realität konnte damals durch verpixelte Bilder nicht vermittelt werden.
Dennoch muss ich sagen, dass der filmische Erzählrhythmus alter Spiele immer noch nicht mit modernen Handyspielen zu vergleichen ist. Ich erinnere mich an die CG-Animation vor der Tür in „Resident Evil“, die in Kombination mit der Vibration des Griffs direkt die Atmosphäre füllte. Obwohl die Grafik heutiger Spiele ausgefeilter und die Bedienung flüssiger ist, wirkt es immer noch so, als ob es ihnen an Ritualen mangelt. Ich verpasse sogar immer noch die GBA-Phase, in der der Bildschirm grau war und ich das Bild nicht klar sehen konnte, sodass ich mich auf mein Gehirn verlassen musste, um das auszugleichen. 😂
Natürlich ist dieses Spiel nicht ohne Mängel. Das Spielen im kostenlosen Modus kann nach längerer Zeit ein wenig eintönig werden und es ist etwas schwierig, darauf zu klicken, wenn der Bildschirm klein ist, aber im Controller-Modus ist es viel komfortabler zu spielen. Und als kostenloses Spiel bin ich sehr berührt, dieses intensive und aufregende Überlebensgefühl auf meinem Handy erleben zu können.
Nachdem ich die ganze Nacht gespielt hatte, ging ich am nächsten Tag mit dunklen Ringen unter den Augen zur Arbeit und dachte immer noch darüber nach, wie ich dem Zombie-Spawnpunkt ausweichen könnte. Benommen kam es mir vor, als wäre ich in diesem Sommer wieder in der Highschool, als ich mich unter der Bettdecke versteckte und die ganze Nacht wach blieb. Die Jugend ist wirklich zurück. 🎒
Kurz gesagt, egal, ob Sie ein alter Mann sind, der wie ich an GBA und PSP festhält, oder ein neuer Spieler, der gerade erst mit Handyspielen beginnt, ich empfehle Ihnen, es einmal auszuprobieren. Es ist vielleicht nicht so raffiniert wie das klassische Meisterwerk, aber es nutzt eine andere Art und Weise, um Sie den Herzschlag des Überlebens in der Apokalypse noch einmal erleben zu lassen.