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Es ist vielleicht etwas unangebracht, im Selfie-Dating-Bereich plötzlich über Tower Defense zu sprechen, aber da wir einen horizontalen Vergleich anstellen wollen, werde ich es ausführlich erläutern. Als Fortsetzung einer alten IP aus dem Jahr 2013 ist Defending Carrot 2 immer noch eine der „stabilsten“ Casual-Tower-Defenses, die ich je rezensiert habe. Aber um zu sagen, wie viel besser es als ähnliche Spiele ist, muss man es auseinandernehmen und betrachten.
Bild-/Soundeffekt: Der Maßstab für den niedlichen Malstil von Q, aber die Präzision hinkt hinterher
Wenn man sich nur den Kunststil ansieht, macht dieses Spiel wirklich Spaß. Po's abgerundete Form, das hässliche Monsterdesign, die leuchtenden Kartenfarben und die allgemeine „Heilungs“-Route unterscheiden sich völlig vom dunklen amerikanischen Stil von „Plants vs. Zombies 2“ und dem epischen handgemalten Stil von „Kingdom Defense“. Aber hier liegt das Problem: Vergleicht man das dynamische Licht und Schatten von „Kingdom Defense: Origin“ mit den Pixeldetails von „Balloon Tower Defense 6“, ist die Szeneninteraktion von „Kingdom Defense: Origin“ schwach und auch die Spezialeffekte für die Turmaufrüstung sind etwas grob. Die Soundeffekte sind durchschnittlich und das „Quietschgeräusch“ beim Anbeißen des Rettichs ist der einzige denkwürdige Punkt.
So wird gespielt: Es gibt keine Schwelle, um loszulegen, und die Tiefe hängt ganz von Ihrem „Gan“ ab.
Der zentrale Tower-Defense-Mechanismus ist ausgereift, die Innovation ist jedoch begrenzt. Es hat 155 Level und 9 Hauptthemen, aber im Wesentlichen ist es immer noch der gleiche Stil „einen Turm bauen – verbessern – den Weg bewachen“. Im horizontalen Vergleich ist es reiner als „Plants vs. Zombies 2“, ohne RPG-Wachstumslinien wie Energiebohnen und Pflanzendekorationen; es fehlt die strategische Dimension des Operator-Matchings als bei „Arknights“; Der „Daily Up“-Turmklettermodus bietet jedoch einen „Selbstherausforderungs“-Zyklus, der bei ähnlichen Produkten selten vorkommt, und eignet sich dazu, in fragmentierter Zeit drei Sterne zu verdienen. Auch die Mängel liegen auf der Hand: Der Wert der späteren Level ist überhöht, und wenn man kein Gold verdienen möchte, muss man die alten Level wiederholt spielen, um Goldmünzen zu sparen, was sich wie repetitive Arbeit anfühlt.
Krypton Gold: Gewissen ist so gut wie Nächstenliebe, aber es ist ein zweischneidiges Schwert
Der Lademodus ist 0 und die einzigen In-App-Käufe sind Requisitenbeschleunigung und Goldmünzen-Geschenkpakete, für die überhaupt keine Zahlung erforderlich ist. Dies übertrifft die drei aufeinanderfolgenden Fallen körperliche Stärke + Monatskarten + Kartenziehen in „Defend Carrot 3“ und ist weitaus besser als das „kostenpflichtige Freischalten von Pflanzen“ in „Plants vs. Zombies 2“. Aufgrund zu großer Gewissenhaftigkeit sind offizielle Folgeaktualisierungen jedoch grundsätzlich ins Stocken geraten. Neue Inhalte bleiben der eigenen Fantasie der Spieler überlassen. Im Vergleich zu mobilen Spielen, die weiterhin funktionieren, ist es wie eine Schüssel mit kaltem Reis.
Sozial: fast keine, Einzelspieler bis zum Äußersten
Es gibt keine Freundesrankings, keine Gilden oder gar einen Chat. Welche Bedeutung hat seine Existenz im Bereich „Selfie-Dating“? Man kann nur sagen, dass es ein „sozialer Isolator“ ist – es zu spielen ist wie das Lesen eines ruhigen Bilderbuchs, nicht so aufregend wie die Echtzeitschlacht von „Clash of Clans: Royal War“ und nicht so gut wie „Cat Backyard“, um Katzen zur Schau zu stellen. Es ist für soziale Akteure geeignet, sich zu amüsieren, kann jedoch nicht als Quelle für soziale Gespräche verwendet werden.
Horizontale Zusammenfassung:
Wenn Sie neu in der Tower Defense sind und den entspannendsten Verteidigungsspaß erleben möchten, ist Defending Carrot 2 eine überdurchschnittliche Wahl, viel besser als neu gestaltete Nachahmer wie „Super Tower Defense“. Wenn Sie jedoch ein Strategiefreak sind und Leveldesign und langfristigen Betrieb verfolgen, wird es eher wie „Tears of the Times“ sein – der damalige Spitzenreiter des Genres wird jetzt vom aufstrebenden Star von „Kingdom Defense 4“ am Boden gerieben. Meine Bewertungen lauten wie folgt:
Grafik: 7,5/10 (niedlich, aber technisch veraltet)
Gameplay: 7/10 (klassisch, aber ohne Überraschungen)
Krypton Gold: 9/10 (kostenlos und ohne Tricks)
Sozial: 2/10 (nur Standalone)
Gesamtpunktzahl: 6,8/10 (empfohlen für sentimentale Partys oder Gelegenheitsneulinge, Hardcore-Spieler sollten vorsichtig sein).