
Ich erinnere mich noch an die Zeit, als ich im Unterricht den GBA hinter dem Lehrbuch versteckte und hektisch meine Finger an den Knöpfen rieb, nur um dem Feuerdrachen in „Dragon Warrior“ noch einen Bissen Fleisch zu füttern. Jetzt können Sie Ihr Mobiltelefon herausnehmen und „Hungry Dragon“ spielen. Obwohl die Bildqualität hochauflösend ist, ist die Freude an „Alles ist essbar“ keineswegs gealtert.
Als ich „Der hungrige Drache“ zum ersten Mal aufschlug, dachte ich fast, ich wäre durch die Zeit gereist. In dem Moment, als der Phönix aus der Asche aufstieg und emporflog, war ich von der grafischen Qualität der Feuerspezialeffekte in „Dust“ auf der PSP erfüllt. In der aktuellen Handyspielversion erkennt man deutlich die Spiegelung der Schuppen und den durch die Flügel angefachten Luftstrom. Um ehrlich zu sein, ist es ein bisschen weinerlich. Schließlich konnten wir damals lange Zeit nur eine durchscheinende Flamme haben. 😭
Was mich am meisten überrascht, ist das Sammelsystem, es gibt mehr als 100 Drachenarten! Damals habe ich „Fossil Digger“ auf dem NDS gespielt. Ich blieb bis zwei Uhr morgens auf, um ein Drachenei zu essen. Am nächsten Tag schlief ich im Unterricht ein und musste beim Lehrer stehen. Jetzt hat jeder Drache in „The Hungry Dragon“ sein eigenes Temperament. Manche speien Feuer, manche beißen und manche können die Burg tatsächlich im Flug fressen. Diese Art destruktiven Verlangens ist für alte Jungs wie uns einfach maßgeschneidert. Der Phönix gefällt mir besonders gut. Jedes Mal, wenn es wiedergeboren wird, erinnert es mich an den Paladin, der in „Fire Emblem“ die Klasse gewechselt hat. Wer kennt das sekundäre Gefühl, aus der Asche wiedergeboren zu werden?
Der größte Unterschied zwischen Handyspielen und Handheld-Spielen liegt natürlich in der Bequemlichkeit. Wenn man damals ausging, musste man eine Powerbank, Ersatzbatterien und eine Packung Kassetten mitnehmen. Wenn Sie jetzt auf die U-Bahn warten und Ihr Mobiltelefon herausholen, können Sie dem Drachen ein ganzes Dorf füttern. Aber ehrlich gesagt vermisse ich immer noch den kleinen Bildschirm und das Klickgeräusch der GBA-Tasten, besonders wenn ich mich im Winter unter der Steppdecke verstecke, das Bildschirmlicht sich auf meinem Gesicht spiegelt und aus den Kopfhörern das Geräusch eines Drachens kommt, der das Holzhaus in Stücke kaut – so ein Eintauchen bekomme ich mit heutigen Mobiltelefonen nicht hin. „Hungry Dragon“ ermöglicht es mir jedoch, das Glück von „Ich stehe an der Spitze der Nahrungskette“ in einer fragmentierten Zeit noch einmal zu erleben, was ausreicht, um mein altes Herz zu trösten.
Abschließend möchte ich sagen, dass das kostenlose Herunterladen wirklich eine gute Idee ist und dass Mitglieder der Zero Krypton Party auch viele Drachen sammeln können, indem sie sich auf ihre Lebern verlassen. Ich habe vor, die ganze Energie, die ich als Kind in die Aufzucht von Gyarados in „Pokemon: Emerald“ investiert habe, für den Phönix von „Hungry Dragon“ einzusetzen. Tatsächlich ist die Jugend noch nicht weit gekommen. Es wechselte einfach seine Plattform und spuckte weiterhin Feuer in meine Handfläche. 🔥