
Liebe alte Kumpels, ich bin dieser nostalgische Handheld-Fan, der GBA, PSP und NDS nie aus der Hand legt. Auch wenn ich jetzt eine Menge Emulatoren auf meinem Handy installiert habe, ehrlich gesagt gibt es kaum neue Mobile Games, die mich dazu bringen, „Golden Sun“ oder „Harvest Moon“ aus der Hand zu legen. Bis gestern vor dem Schlafengehen, als ich zufällig „Soul Island“ geöffnet habe – wow, ehe ich mich versah, spielte ich bis drei Uhr morgens, genau wie damals, als ich heimlich „Zelda: Minish Cap“ unter der Decke spielte.
Zurück zum Thema, heute möchte ich euch dieses Spiel „Soul Island“ ans Herz legen. Wie üblich, reden wir erst einmal über das Gefühl, das es mir vermittelt. Viele Mobile Games scheinen heutzutage sofort mit zehnfachen Ziehungen zu protzen, das UI blinkt überall. Aber „Soul Island“ ist anders – es lässt dich wirklich ruhig leben auf der Insel. Du startest mit einer kaputten Axt, fällst Bäume, sammelst Gras, hackst Steine – das Tempo ist weder zu schnell noch zu langsam, dieses Gefühl, von Null an ein kleines Zuhause aufzubauen, erinnert mich sofort an die pure Freude beim Spielen der ersten pixeligen Version von „Minecraft“ auf dem GBA. Alleine das gefällt mir schon.
Aber was Gefühle angeht, gewinnt es durch die „Verbindlichkeit“ in seiner Story. Der Protagonist betritt diese mysteriöse Insel der Seelen, um seine Familie zu retten – jeder Schritt birgt unbekannte Angst und Hoffnung. Das erinnert mich an früher, als ich „Lost in Blue“ auf dem NDS gespielt habe, und die Spannung spürte, wie der Held auf der einsamen Insel ums Überleben kämpfte, und auch an „Final Fantasy: Tactics“ auf der PSP, dieses epische Kämpfen für den Glauben. Das Spiel verknüpft Überlebensdruck und Story-Spannung sehr eng miteinander – man fühlt sich nicht einfach nur wie eine emotionslose Sammelmaschine, sondern taucht tief in ein Abenteuerroman ein.
Als alter Handheld-Spieler gefällt mir vor allem die „Haptik-Einstellung“ auf dem Handy. Auch wenn sie nicht das Klicken echter Tasten ersetzt, sind virtuelle Joystick und Steuerung recht flüssig, ohne dieses harte Verzögerungsgefühl. Mining, Monster bekämpfen, bauen – die Logik ist klar, ähnlich den Dungeon-Überlebenslogiken von „Pokémon Mystery Dungeon“ auf dem Handheld, aber viel freier. Eine Frau pflegen? Nein, in diesem Spiel pflegt man das Zuhause, die Waffen und die Charakterentwicklung – jede Ebene hat etwas, an das man denkt.
Damit stellt sich vielleicht die Frage: Was macht es im Vergleich zu den alten Klassikern auf Emulatoren so, dass es uns alteingesessene Spieler bei der Stange hält? Meiner Meinung nach ist es seine „erzählende Aufrichtigkeit“.Heutzutage mögen Mobile Games Geschichten gerne in Fragmente zerlegen, damit man sie überspringen kann. Aber „Seeleninsel“ zwingt dich dazu, Entscheidungen zu treffen, dich hineinzuversetzen, und unterschiedliche Entscheidungen können sogar zu verschiedenen Enden führen. Dieses Abenteuergefühl des „unbekannten Endes“ ist genau das, was uns damals so begeistert hat, als wir mit dem GBA die Lösungsbücher studierten. Der geheimnisvolle Nebel auf dem Handybildschirm erinnert an die Labyrinthkarte in „Golden Sun“ damals, und man hatte immer das Gefühl, an jeder Ecke könnte ein Gott oder ein Monster lauern.
Lass mich zum Schluss noch sentimental werden: Der Lebensrhythmus ist zwar schneller geworden, aber wenn die Seele müde ist, braucht sie immer noch eine Insel, die sie aufnimmt. Obwohl wir immer noch Emulatoren benutzen, um „Final Fantasy Tactics“ und „Castlevania: Aria of Sorrow“ nochmal zu spielen, habe ich vor, dieses „Seeleninsel“ ernsthaft durchzuspielen. Nicht aus einem anderen Grund, sondern für den Mut, „durch Dick und Dünn zu gehen und Hoffnung zu sehen“ – wir alten Spieler haben doch alle noch etwas Abenteuergeist im Herzen, oder? 😄
Empfohlen für alte Handheld-Fans, die ihr Handy immer dabei haben, probiert es aus, vielleicht findet auch eure Jugend auf dieser Insel ein weiteres Kapitel. Wenn ihr auf der Insel seid, bauen wir uns ein Nest und besuchen uns gegenseitig~