
Fangen wir mal mit mir an: Ich bin 25, ein einfacher Büroangestellter, pendle jeden Tag eine Stunde, habe eine Stunde Mittagspause, und die restliche Zeit wird im Grunde durch Überstunden und Meetings zerrieben. Seit ich in die Falle von ‚Super Fleet‘ getappt bin, habe ich gemerkt, dass es sich geradezu wie maßgeschneidert für Spieler mit wenig Zeit anfühlt. Sag mir also nicht mehr ‚Keine Zeit, um Spiele zu spielen‘ – wir wollen wissenschaftliches Faulenzen, verstehst du?
Morgens in der U-Bahn mache ich normalerweise nur zwei Dinge: Ressourcen einsammeln und Bauaufträge starten. In diesem Spiel sind der Bau von Kriegsschiffen und technische Upgrades zeitlich gestaffelt. Wenn ich vor dem Verlassen des Hauses einen anderthalbstündigen Upgrade-Auftrag starte, kann ich gerade rechtzeitig bei der Arbeit eine Runde abholen – perfekte Abstimmung. Fang auf keinen Fall gleich mit diesen riesigen, zehnstündigen Projekten an, sonst kannst du tagsüber nur tatenlos zuschauen. Denk dran, kurze Zeitfenster eignen sich für kleine Aufgaben – sei nicht gierig.
Nach dem Mittagessen in der Pause suche ich mir eine menschenleere Ecke auf der Treppe und spiele zwanzig Minuten. Was ist jetzt am besten? Kriegsaufträge mit der Allianz oder kleine Häfen angreifen. Mittags sind viele Leute online, man muss nur rufen und kann an Allianz-Aktivitäten teilnehmen und ein bisschen Ruhm sammeln. Unser Anführer sagt: ‚Wenn du mittags nicht online bist, verdienst du es abends nicht, Ausrüstung zu sammeln.‘ Haha, wahrhaftig.
Und abends? Bis acht Überstunden zu machen, ist normal. Zuhause auf dem Bett liegend will man überhaupt nicht nachdenken. Ich starte einfach die automatische Patrouille, lasse die Flotte selbst Handel treiben oder Ressourcen-Instanzen farmen und schaue nebenbei kurze Videos, ab und zu wechsle ich kurz zurück, um einen Blick zu werfen. Wenn am Wochenende Zeit ist, spiele ich ernsthaft ein paar Matches in der Weltkampagne – die Effekte, wenn Tausende Schiffe gleichzeitig feuern, sind echt beeindruckend, aber das geht nur Freitagabend, weil man am nächsten Tag nicht früh raus muss.
Zum Schluss ein ehrlicher Rat: Das Spiel kostet zwar kein Geld, aber es ist ziemlich zeitaufwendig. Vergleiche dich nie mit den großen Spendierfreudigen im Server, wir Büroangestellten wollen nur entspannen. Jeden Tag fünfzehn Minuten einloggen, die täglichen Aufgaben erledigen, das, was ausgebaut werden muss, ausbauen, das, was gestohlen werden kann, stehlen, dann wieder ausloggen. Wenn du dich beherrschen kannst, ist es dein guter Begleiter auf dem Pendelweg; wenn du übermütig wirst, dann machst du endlos Überstunden. Warum überhaupt eine Flotte spielen? Dann geh lieber direkt los und rechne für den Chef Schiffe... Die, die es verstehen, verstehen es. 😏