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Um ehrlich zu sein, als ich den Namen dieses Spiels sah, war mein erster Gedanke nicht das Spiel selbst, sondern ich erinnerte mich an die Java-Versionen von Escape-Room-Spielen, die ich früher auf dem Nokia N73 gespielt habe. Pixelgrafik, Tastensteuerung, sogar Hinweise musste man per SMS bezahlen, um sie zu sehen, aber damals habe ich sie wirklich mit Genuss gespielt. Im Handumdrehen sind über zehn Jahre vergangen, die Grafiken der heutigen Spiele werden immer raffinierter, das Gameplay zunehmend komplexer, aber diese reine Lust, die ganze Nacht an einem Rätsel zu tüfteln, wird immer schwerer zu finden.
Ohne zu übertreiben oder zu kritisieren, dieses Spiel „Escape Room: Extreme Series 8 – Hotel Horror“ ist derzeit eines der wenigen Werke, das mir das damalige Gefühl zurückgeben kann. Grafik und Sound schlagen natürlich alles aus der Symbian-Zeit bei weitem, aber was mich wirklich berührt, ist seine ehrlich gemachte Herangehensweise an Rätsel. Kisten schieben, Hinweise suchen, Gegenstände kombinieren, Mechanismen entschlüsseln – all diese klassischen Elemente sind vorhanden, aber nicht in geistloser Ansammlung. Neun merkwürdige Gäste, jeder hat seine eigene Geschichte, und in Fotos und Tagebüchern verbergen sich entscheidende Hinweise. Beim Spielen muss man wirklich zur Ruhe kommen, wie damals, als man sich jeden einzelnen Frame auf dem kleinen Bildschirm angeschaut hat.
Am bewegendsten für mich waren diese paar Werbesprüche – „Wie viele Masken stehen zwischen Lüge und Realität“ und „Betritt das Fest mit Maske, aber sei auf der Hut, dass du nicht einer von ihnen wirst“. Ehrlich gesagt war eine solche Erzählweise mit realen Metaphern früher in Saipan-Spielen undenkbar; damals gab es höchstens das einfache Szenario „Du bist im Schloss gefangen und suchst den Ausgang“. Doch dieses Werk gibt die Entscheidungsfreiheit den Spielern, mit einer Sieben-Tage-Frist und jeder Route, die zu einem anderen Ende führt. Das ist nicht bloß Rätsellösen, sondern eher wie das Lesen eines dunklen, stilistisch spannenden Romans.
Natürlich muss ich als erfahrener Spieler auch einige aufrichtige Ratschläge geben. Manche Rätsel sind immer noch etwas linear gestaltet, die Hinweislogik ist gelegentlich nicht ganz klar, und man wird leicht ungeduldig, wenn man festhängt. Insgesamt betrachtet, inmitten all dieser Fast-Food-Mobilspiele, kann man sagen, dass es schon ernst gemeint ist. Der Entwickler Mars Interactive hat viele Spiele der Extremsituation-Serie gemacht, und man merkt deutlich, dass sie ständig das Gleichgewicht zwischen Erzählung und Rätseln verfeinern. Der Fertigstellungsgrad dieses Spiels ist ziemlich hoch.
Wenn du damals auch diese Java-Escape-Rooms gespielt hast oder einfach knifflige Rätsel und Mystery magst, kann ich dir dieses Spiel wirklich empfehlen. Ich werde spielen und gleichzeitig an die Zeiten denken, als ich heimlich im Bett Tasten gedrückt habe, dieses Gefühl von Nervenkitzel und Überraschung ist wirklich kein bisschen verschwunden. 😂
Zuletzt, zum allerletzten Mal, möchte ich allen alten Spielern diesen klassischen Satz widmen: Mechanismen können neu gestartet werden, Rätsel können gescreenshotet werden, aber das unaufhaltsam vergangene Zeitalter von Symbian wird für immer in unseren Herzen bleiben. Ich hoffe, dass jedes Escape-Room dieser Welt eine Tür hat, die geöffnet werden kann. 🗝️