
Heutzutage besteht der Mobile-Spielemarkt nur aus diesen umgestülpten Karten, Kisten öffnen, Räder drehen, die roten Punkte können dir eine Sehnenscheidenentzündung geben. Das Ziehen von Karten garantiert selten, landet stattdessen bei der Großmutter, Monatskarten, Battle Pass, Saisonpass – eine Combo nach der anderen, und dein Geldbeutel ist leerer als dein Gesicht. Habt ihr noch nie ein Einzelspieler-Spiel gespielt oder was? Einmal bezahlen, Ruhe haben, genug Inhalt – solche grundlegenden Dinge sind heutzutage plötzlich eine Rarität?
Zurück zu diesem Spiel: Es ist ein reines Escape-Room-Puzzlespiel, ohne Ausdauerbalken, ohne tägliche Aufgaben. Wenn man bei einem Level hängen bleibt, bleibt man hängen; niemand zwingt einen durch zeitlich begrenzte Events, Geld für Items auszugeben. Die Handlung ist ziemlich spannend. Die Heldin Susan nimmt eine Piratengrußkiste mit, darin befinden sich ein Weltkompass und ein Hilferufzettel, und sie kehrt ins verlorene Land zurück. Das Geisterschiff, der riesige Tintenfisch, die Legende von der Verwünschung des Grafen durch die Hexe – die Atmosphäre ist voll stimulierend. Beim Lösen der Rätsel hat man wirklich das befriedigende Gefühl, auf einer alten Karte jeden Faden aufzuspüren.
Das Entscheidende ist, dass der Spielablauf fair genug ist und nicht so eine Masche, dass man nach fünf Minuten Probespielen bezahlen muss, um Kapitel freizuschalten. Die Szenenmodellierung hat ihren Reiz, und die Rätsel sind vernünftig gestaltet. Ohne nachzudenken wird man definitiv hängen bleiben, aber die Lösung nachzuschlagen ist keine Schande, schließlich ist es ein Einzelspieler-Spiel, du spielst, wie du willst. Ich jedenfalls habe nebenbei Lösungen nachgeschlagen und mich selbst für dumm beschimpft, es macht verdammt noch mal richtig Spaß.
Jetzt gibt es in einigen großen Unternehmen so etwas, dass sie am liebsten den Aufladepunkt direkt in deinen Mund stecken würden. Einen Charakter zu ziehen kostet 648, die Waffe noch einmal 648, und für Skins kommt noch eine Runde dazu. Und am Ende ist das Gameplay wie das, na ja, automatische Kämpfen plus Schlagkraft-Überwältigung. Das nennt man Spiel? Das nennt man elektronisches Darlehen! Macht nur weiter so, wartet, bis die Spieler von dieser ständig Geld verschlingenden Produktionslinie genug haben, und dann werden sie feststellen, dass Spiele wie „Escape Room 18“, die ehrlich Level machen, wahre Schätze sind. Mal sehen, wie ihr dann noch Geld scheffeln wollt.
Auf jeden Fall habe ich dieses Spiel durchgespielt, ohne einen Cent auszugeben, ohne eine einzige Werbung zu sehen, rein das Rätsellösen und die Geschichte genossen. Unter den inländischen Einzelspieler-Spielen gibt es so ein aufrichtiges Werk, ich als Einzelspieler-Jäger akzeptiere es. Wer wirklich sein Gehirn einsetzen will, einfach zugreifen, und kein Geld an diese unsympathischen Gacha-Spiele verschwenden, Buy-to-Play-Einzelspieler-Spiele sind das wahre Wesen von Spielen! 👍