
Fassen wir es gleich zusammen: Derzeit gibt es im Handyspielmarkt eine Menge abgestumpfter Gacha-Spiele, die ich normalerweise nicht einmal anschaue. Anfangs eine Zehnfachziehung, tägliches Einloggen, Gildenkämpfe, rote Punkte sind endlos, ohne Geld auszugeben ist es echt widerlich. 😤
Aber ich habe es tatsächlich geschafft, in „Soul Knight: Prequel“ hineinzuspielen. Am Anfang war ich auch voreingenommen, schließlich ist „Soul Knight“ ein Roguelike, und dieses Prequel wurde in ein Diablo-ähnliches Spiel mit Mehrspielerfunktion umgewandelt. Mein erster Gedanke war, dass es nur wieder darum geht, die Spieler auszunehmen. Aber nachdem ich gespielt habe, war das Feeling genau richtig.
Es ist ein pixeliger Action-RPG, dessen Kern darin besteht, Monster zu bekämpfen, Level aufzusteigen, Ausrüstung zu farmen, Schatztruhen zu öffnen und Fähigkeiten sowie Ausrüstung zu kombinieren. Die Geschichte spielt vor ‚Soul Knight‘, in der Ära von Schwert und Magie, wo ein kleiner Ritter einen Ritterorden gründet, um die Welt zu retten. Die Handlung ist nicht kompliziert, aber das Farmen macht süchtig. Wenn die Ausrüstung dropt, erscheint ein Pixel-Lichtstrahl – erfahrene ARPG-Spieler wissen Bescheid. 😎
Was mich am meisten zufriedenstellt, ist, dass es kein Kartenziehen gibt, dass man nicht zu einem Zehnerzug gezwungen wird und dass es keine ekelhaften Designs gibt, bei denen man ohne Geld nicht weiterkommt. Das Bezahlmodell zeigt 0 an, zumindest wird der Spieler momentan nicht als Geldautomat betrachtet. Wenn man alleine spielen möchte, kann man alleine spielen; Mehrspieler ist nur optional, nicht so eine erzwungene soziale Interaktion, bei der man ohne Teamplay nicht weiterspielen kann. Für mich als sozial ängstlichen Einzelspieler-Jäger ist das sehr wichtig. 👍
Ein Nachteil ist auch, dass es kein AAA-Spiel ist.